• 21.06.2005, 10:00:41
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FCG-Justizwachegewerkschaft: Personal am Rand der Belastbarkeit angelangt!

Wien (OTS) - Der Österreichische Strafvollzug ist schon seit
Jahren am Weg sich zu verschlechtern und in Gefahr unsicher zu
werden. "Die dramatisch steigenden Insassenzahlen wurden vom
Dienstgeber lange nicht beachtet, die Nachtdienstposten wurden
reduziert, die Planstellen nicht nachbesetzt, ca.450 Haftplätze durch
Schließung von Anstalten gingen verloren, und vieles mehr", so Johann
Winkelbauer, Vorsitzender der Fraktion Christlicher Gewerkschafter
der Justizwachegewerkschaft in der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst.

Gerade in der Justizanstalt (JA) Hirtenberg wurde im Frühjahr
mehr Personal gefordert, aber abgelehnt. Auch in der JA-Stein wurde
die Verstärkung des Nachtdienstes abgelehnt. Die Vorschläge der
Personalvertreter wurden nicht beachtet und einfach ignoriert.

Die Auswirkungen sind da und sie kommen noch. Zur Zeit werden von
ca.3000 Justizwachebeamtinnen und -beamten fast 10.000 Häftlinge
bewacht und betreut, und die Zahl steigt.

"Unsere Kolleginnen und Kollegen, die ihren schweren Dienst unter
extrem gefährlichen Umständen verrichten, sind am Rande der
Belastbarkeit angelangt", betont Winkelbauer.

Rückfragehinweis:

Johann Winkelbauer
   Vorsitzender der FCG-KdEÖ im Zentralausschuss der
   Exekutivbeamten der Justizwache
   Wickenburggasse 12/501
   1080 Wien
   Tel.: 01 / 408 20 07

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