Kernstock: Sprintzüge zwischen St. Pölten und Wr. Neustadt notwendig

PendlerInnen und Wirtschaft würden profitieren

St. Pölten, (SPI) - Eine schnelle und kundenfreundliche Zugsverbindung zwischen der Landeshauptstadt St. Pölten und Wr. Neustadt fordert der St. Pöltner Landtagsabgeordnete Otto Kernstock. "Derzeit besteht nur mit den Wieselbussen eine attraktive Möglichkeit hin und her zu pendeln. Zum Großteil aber leider nur für Landesbedienstete und Schüler, da die Fahrzeiten am Abend sehr eingeschränkt sind. Deshalb wären Sprintzüge, also eine schnelle Bahnverbindung mit wenigen Halten, eine gute Angebotserweiterung für die vielen Menschen, die tagtäglich zwischen den beiden niederösterreichischen Ballungsräumen hin und her fahren müssen", so der SP-Mandatar. ****

Das Angebot des öffentlichen Verkehrs zwischen den zwei aufstrebenden Städten ist zu gering. Viele PendlerInnen sind gezwungen, nach Dienstende schnell zum letzten Bus zu hasten, um nicht eine stundlange Heimfahrt mit der Bahn über Wien in Kauf nehmen zu müssen. Eine attraktive Zugsverbindung über die Abendstunden hinaus würde nicht nur den PendlerInnen, sondern auch der Wirtschaft nutzen. "Es ist eine Tatsache, dass das Angebot derzeit nicht ausreicht. Man stelle sich nur vor, alle Verbindungen von St. Pölten nach Wien oder umgekehrt würden fahrplanmäßig am frühen Abend enden, einfach absurd die Vorstellung!", kritisiert LAbg. Kernstock das lückenhafte Angebot im öffentlichen Verkehr zwischen den größten Städten in Niederösterreich.

Die Verlagerung des Verkehrs auf die Schiene ist aus vielen Gründen vernünftig. Voraussetzung dafür ist aber, die Attraktivität der öffentlichen Verkehrsmittel kontinuierlich zu verbessern. Die Bahn ist unser umweltfreundlichstes Massenverkehrsmittel. Ihr weiterer Ausbau muss das Ziel sein, da alle anderen Varianten nur auf kurze Sicht wirtschaftlich vorteilhaft sind. "Es gibt genügend Beispiele, wo sich der Ausbau des Angebots auf die Anzahl der Reisenden positiv ausgewirkt hat. Solange Fahrpläne nur auf bestimmte Gruppen ausgerichtet sind, wird es zu keiner Steigerung der Nachfrage kommen. Von Sprintzügen würden nicht nur die PendlerInnen profitieren, auch für die Wirtschaft, insbesondere Handel und Gastronomie, würde davon ein positiver Impuls ausgehen", so Kernstock abschließend. (Schluss) ha

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