Neue Studienergebnisse im New England Journal of Medicine: Der Impfstoff Zostavax(TM) senkt Häufigkeit, Schwere und Schmerzdauer bei Gürtelrose

Zostavax(TM) reduziert auch die Inzidenz von postherpetischen Neuralgien sowie von Gürtelrose selbst

Brunn am Gebirge (OTS) - Impfung gegen Herpes Zoster (Gürtelrose) und PHN (postherpetische Neuralgien =, persistierende Nervenschmerzen) - Einreichung des Zulassungsantrages bei FDA und EMEA.

Eine Studie mit 38.500 Teilnehmern im Alter von über 60 Jahren wurde am 2.6. 2005 im New England Journal of Medicine veröffentlicht. Darin konnte gezeigt werden, dass

  • ZOSTAVAX(TM) die Häufigkeit, Stärke und Dauer von Schmerzen sowie unangenehme Begleiterscheinungen, die durch die Gürtelrose verursacht wurden signifikant verringerte (um 61,1 % (p<0,001));
  • ZOSTAVAX(TM) die Häufigkeit persistierender Nervenschmerzen nach Gürtelrosenerkrankung (PHN) signifikant verringerte (um zwei Drittel (66,5Grad%, p<0,001));
  • ZOSTAVAX(TM) die Gesamtinzidenz der Gürtelrose signifikant verringerte ( um 51,3 % (p<0,001));

"Wir freuen uns, dass die Ergebnisse der im New England Journal of Medicine veröffentlichten Studie unsere festgelegten Erfolgskriterien bestätigen und sogar übertreffen konnten," so Dr. Michael N. Oxman, Facharzt für Infektionskrankheiten und Geriatrie an der Universität San Diego, Kalifornien. "Die Gürtelrose ist eine weit verbreitete und häufig schmerzhafte Krankheit, die bei jedem plötzlich auftreten kann, der Windpocken hatte. Tritt die häufigste Komplikation der Gürtelrose, die PHN auf, so kann der Schmerz Wochen, Monate oder sogar Jahre anhalten. Selbst die leichte Berührung durch ein Kleidungsstück auf der betroffenen Region kann sehr schmerzhaft für Patienten mit PHN sein."

"In der Studie zeigte sich, dass der Prüfimpfstoff ZOSTAVAX(TM) die Schmerzausprägung bei der Gürtelrose erheblich verringerte und zu einer drastischen Senkung der Häufigkeit der PHN führte. Der Prüfimpfstoff reduzierte auch die Häufigkeit der Gürtelrose selbst", so Dr. Jeffrey L. Silber, Leiter der Biologics and Vaccines Clinical Research der Merck Research Laboratories.

Die Gürtelrose wird durch die Reaktivierung eines latenten Varizella zoster-Virus ausgelöst - des selben Virus, das auch die Windpockenerkrankung verursacht. Gürtelrose kann sich zunächst als Kribbeln, Jucken oder Schmerz an einer Körper- oder Gesichtshälfte bemerkbar machen. Dann entwickelt sich ein bläschenförmiger Ausschlag, fast immer begleitet von Schmerzen, deren Intensität und Dauer variiert. Gürtelrose kann auch zu Komplikationen führen, unter anderem persistierende Nervenschmerzen (PHN). Die PHN kann Monate oder sogar Jahre anhalten und von einem leichten, brennenden bis zu einem hämmernden, stechenden Schmerz geprägt sein.

Gürtelrose kann jeden treffen, der Windpocken hatte - mehr als 90 % der Erwachsenen in den USA - und tritt am häufigsten bei älteren Menschen auf. Schätzungen zufolge liegt die Zahl der Fälle von Gürtelrose in den USA jedes Jahr zwischen 800.000 und einer Million:
Mit Erhöhung des Durchschnittsalters der Bevölkerung ist auch ein vermehrtes Auftreten der Gürtelrose zu erwarten.

Man schätzt, dass fast die Hälfte aller Menschen bis zum Alter von 85 Jahren eine Gürtelrose in ihrem Leben erleidet. Ungefähr 25 bis 50 % der betroffenen Patienten über 50 Jahre entwickeln persistierende, lang andauernde Schmerzen (PHN).

Sanofi Pasteur MSD ist das einzige Unternehmen in Europa, das sich ausschließlich der Herstellung und dem Vertrieb von Impfstoffen widmet. Sanofi Pasteur MSD kann als Gemeinschaftsunternehmen auf die Innovationen und die Erfahrungen von Sanofi Pasteur, Frankreich, und Merck, USA, zurückgreifen. Weltweit arbeiten Teams an der Entwicklung neuer Impfstoffe für Europa, die darauf zielen, den Impfschutz auf bisher nicht impfpräventable Krankheiten auszudehnen und bestehende Impfstoffe zu verbessern, um die Verträglichkeit, Wirksamkeit und Akzeptanz von Impfungen zu optimieren.
Internetsite: www.spmsd.at

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