Reisevorsorge: EU-Heimtierausweis, Chippen, Impfungen .....

Wien (OTS) - Für Reisen mit Hunden, Katzen oder Frettchen, die
alle Tollwutüberträger sind, ist innerhalb der EU-Mitgliedstatten das Mitführen des EU-Heimtierausweises obligatorisch vorgeschrieben.

Um bei einer geplanten Auslandsreise keine bösen Überraschungen erleben zu müssen, empfiehlt es sich, die tierärztliche Praxis aufzusuchen. Die Tierärztinnen und Tierärzte nehmen nicht nur eine empfehlenswerte Vorsorgeuntersuchung vor, sondern geben auch Reisetipps, impfen oder frischen die Impfung gegen Tollwut auf und chippen das Haustier gleich, da eine Kennzeichnung des Tieres für die Ausstellung des EU-Heimtierausweises zwingend vorgeschrieben ist, was aber auch für den Fall, dass sich ein Tier am ungewohnten Urlaubsort verläuft, den unschätzbaren Vorteil bringt, dass der Besitzer seinen tierischen Reisebegleiter raschest wieder zurück bekommt.

Schlussendlich stellt der Tierarzt als ausschließlich befugter "verlängerter" Arm der Behörde den EU-Heimtierausweis als unbedingt notwendiges Reisepapier sofort und unbürokratisch aus.

Obwohl die Tierärzteschaft organisatorisch auf den "Urlaubsandrang" bestens vorbereitet ist, empfiehlt es sich dennoch, so früh wie möglich zum Tierarzt zu gehen, damit bei den Reisevorbereitungen für den Tierbesitzer kein Stress aufkommen kann.

Detaillierte Informationen über die Bestimmungen zur Verwendung des EU-Heimtierausweises können angefordert werden.

Dr. Helmut Wurzer
Präsident der Österreichischen Tierärztekammer

Rückfragen & Kontakt:

Österreichische Tierärztekammer
Johannes Weiß
Pressereferent
Tel.: +43 1 4027573 Fax: +43 1 4088292
presse@tieraerztekammer.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF0011