Kranzl: "Export" slowakischer Arbeitsuchender nach Österreich kein ernstzunehmendes Thema

Übergangsfristen und klare gesetzliche Regelungen stellen Absicherung dar

St. Pölten, (SPI) - "Obgleich entsprechende Medienberichte über Prämien, welche slowakische Arbeitslose von der eigenen Regierung bekommen würden, wenn sie sich im benachbarten Ausland eine Beschäftigung suchen, für Aufregung sorgen, besteht für ‚Aufgeregtheit' sicher kein Grund. Es wurde mit unseren östlichen Nachbarstaaten, wie mit anderen EU-Neuaufnahmen, eine 7-jährige Übergangsfrist für die Öffnung des Arbeitsmarktes gesetzlich vereinbart. Auch andere Regelungen (wie z.B. im Ausländerbeschäftigungsrecht) ‚verunmöglichen' eine Vorgehensweise, wie sie die slowakische Regierung angedacht haben könnte. Derartige Vorstöße waren vielleicht nur als ‚Beruhigungsversuch' für den eigenen Arbeitsmarkt gedacht", so Niederösterreichs Sozial- und Konsumentenschutzlandesrätin Christa Kranzl.****

"Auch wenn es kein ernstzunehmendes Thema ist, so wären unsere Nachbarn doch angehalten, derartige Vorstöße, die geeignet sind, das sehr gute Klima zwischen Österreich und der Slowakei zu stören, zu unterlassen. Das führt nur zu Irritationen, die weder Österreich, noch die Slowakei brauchen", so Kranzl
(Schluss) fa

Rückfragen & Kontakt:

Landtagsklub der SPÖ NÖ
Mag. Andreas Fiala
Tel: 02742/9005 DW 12794
Handy: 0664 20 17 137
andreas.fiala@noel.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN0004