Grünewald: für Erhalt des offenen Hochschulzuganges

Gehrer muss entsprechende Rahmenbedingungen schaffen

Wien (OTS) - "Angesichts des drohenden EuGH-Urteils muss die Regierung durch Verhandlungen auf EU-Ebene versuchen, den offenen Uni-Zugang zu sichern", fordert der Wissenschaftssprecher der Grünen, Kurt Grünewald. Ein freier Zugang würde die Internationalität und Reputation der Unis verbessern. "Die Bedingungen dafür müssen jedoch erst einmal von der Unterrichtsministerin geschaffen werden. Die Einführung von Zulassungsbeschränkungen auf breiter Basis wäre jetzt der falsche Weg", so Grünewald.

Die vielfachen Bekenntnisse zur Bedeutung von Bildung und Forschung auf EU-Ebene sollten Anlass sein, die Teilhabe an tertiärer Bildung und die Anhebung der AkademikerInnenquoten EU-weit als politisches Ziel zu deklarieren und sich für dessen Umsetzung stark zu machen. "So wie sich die EU zu einer drei prozentigen Forschungsquote bekannte, sollten EU-weite Übertrittsquoten an die Universitäten definiert und budgetäre Konsequenzen daraus gezogen werden", fordert Grünewald abschließend.

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