Neugebauer: Haubner darf bei Schwerarbeiterregelung keine Zeit verlieren!

Im Sinne der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer rasch praktikable und gerechte Lösung finden

Wien (OTS) - Der ÖAAB habe sich im Rahmen der Pensionsharmonisierung im Jahr 2004 auf drei Schwerpunkte festgelegt. "Unsere erste Forderung, dass ein abschlagsfreier Pensionsantritt nach 45 Beitragsjahren im Alter von 60 Jahren möglich sein muss, konnte wir erfolgreich durchsetzen. Noch vor dem Jahr 2010 muss es hier unbedingt zu einer Evaluierung dieser Regelung kommen", sagte heute, Donnerstag, ÖAAB-Bundesobmann Abg.z.NR Fritz Neugebauer. Als weitere zentrale Forderung formulierte der ÖAAB-Bundesvorstand im Herbst 2004, dass es auch für den öffentlichen Dienst eine adäquate Lösung geben müsse. "Auch in diesem Bereich konnten wir uns im Sinne unserer Kolleginnen und Kollegen durchsetzen", so Neugebauer weiter.

Offen sei aber nach wie vor die Schwerarbeiterregelung. "Die dafür zuständige Sozialministerin Haubner darf hier keine Zeit verlieren! Das ist den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern nicht zumutbar, die täglich schwere körperliche Arbeit leisten müssen", hob Neugebauer hervor. Außerdem sei eine entsprechende Regelung im Rahmen der Harmonisierung der Pensionssysteme zugesichert worden", betonte Neugebauer.

"Offensichtlich werden im Moment von unterschiedlichen Seiten, insbesondere aber von Seiten der Wirtschaft, Mauern aufgebaut, mit dem Ziel, diese Schwerarbeiterregelung zu verhindern", so Neugebauer. "Dies ist schlichtweg inakzeptabel", so der ÖAAB-Bundesobmann.

Es müsse aber auch sichergestellt sein, dass mit einer Regelung keine unadministrierbaren bürokratischen Hürden entstehen. Zunächst ist daher das Schwerarbeitsmodell "für die Zukunft" zu erarbeiten, im nächsten Schritt ist dann die - ohne Zweifel - schwierige Erfassung des vergangenen Berufslebens anzugehen. Dabei müssen Morbiditäts- und Mortalitätsraten als Parameter herangezogen werden. "Es muss im Interesse aller sein, rasch zu einem vernünftigen und praktikablen Ergebnis zu kommen", so Neugebauer abschließend.

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