GRAS zieht zufriedenstellende Bilanz

GRAS vertritt an fünf Universitäten 115000 Studierende - Bundesverhandlungen verlaufen gut - Mandat an der Boku nach Querelen fixiert

Wien (OTS) - Eine zufriedenstellende Bilanz für die Grünen & Alternativen StudentInnen (GRAS) zieht Bundessprecherin Doris Gusenbauer nach Ende der Koalitionsverhandlungen an den Universitäten. Die GRAS vertritt mit den ÖH-Exekutiven an den Universitäten Innsbruck, Graz, Klagenfurt, Wien und der Medizinischen Universität Graz mehr als 115000 Studierende und ist damit auch die größte Exekutivfraktion in Österreich.

Gusenbauer, die als neue ÖH-Vorsitzende an der Uni Wien ihr Amt als Bundessprecherin in den nächsten Tagen ordnungsgemäß übergeben wird, bedauert, dass der VSStÖ nach vier Jahren die gemeinsame GRAS-VSStÖ-KSV Exekutive an der Universität Wien nicht weiterführen wollte: "Der VSStÖ hat bereits im ersten Gespräch nach der Wahl klargestellt, nicht mehr in der Exekutive vertreten sein zu wollen." Die GRAS, die alle anderen Exekutiven mit dem VSStÖ stellt, bedauert darüber hinaus, dass sich der VSStÖ gerade an den grün-roten Hochburgen wie beispielsweise auch in Salzburg vom gemeinsamen linken Projekt, das 2001 begonnen wurde, verabschiedet hat.

"Für die Verhandlungen zur Bundesexekutive hat das aber keine Auswirkungen", so die GRAS-Kandidatin für den Bundes-ÖH-Vorsitz Rosa Nentwich-Bouchal, die das sehr gute Klima zwischen den beiden Fraktionen hervorhebt: "Wenn die Gespräche weiterhin so gut verlaufen, könnte die neue Exekutive bereits Anfang nächster Woche stehen." Das EuGH-Urteil, das wie heute bekannt wurde am 7. Juli feststehen wird, sieht Nentwich-Bouchal als die erste große Aufgabe der neuen Exekutive: "Die kommenden Gespräche mit den Rektoren und dem Ministerium sind entscheidend für die Zukunft der offenen Universitäten in Österreich", so Nentwich-Bouchal, die in der ÖH-Bundesvertretung auch den Kurs einer Offenen ÖH einschlagen will:
"für alle Studierenden und für ein gemeinsames Miteinander der Fraktionen."

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Nach den Blockadeversuchen der neuen Boku-Exekutive aus ÖVP-AG und Fachschaftsliste, ging heute im sechsten Wahlgang das Bundesmandat der Boku schlussendlich doch an die Noch-ÖH-Vorsitzende Barbara Ecker (GRAS). Gusenbauer sieht im Vorgehen von FLÖ und ÖVP-AG ein demokratiepolitisch höchst bedenkliches Signal, das wiederum eine Lücke im neuen HSG offen legt. Die neue konservative Exekutive hätte es auf Grund persönlicher Befindlichkeiten beinahe zu Stande gebracht, dass die Boku nicht im künftigen Studierendenparlament vertreten gewesen wäre.

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