Scheuch: Renationalisierung der Agrarförderung

Moloch Brüssel zu ineffizient und unflexibel

Wien, 2005-06-16 (bpb) - Die derzeitige Diskussion um die EU-Finanzen beweise es: Der Moloch EU sei nicht transparent genug, zu unflexibel und ineffizienz, um auf die unterschiedlichen Gegebenheiten in den einzelnen Mitgliedsstaaten adäquat reagieren zu können. "Vor allem der Riesenbrocken der Agrarförderungen muss renationalisiert werden, um zum Beispiel dem Sonderfall Österreich gerecht werden zu können", stellte Bündnissprecher NAbg. DI Uwe Scheuch heute im Gespräch mit dem Bündnispressebüro fest. ****

Die Politik der SPÖ wäre das Todesurteil für die über 250.000 Unternehmen im landwirtschaftlichen Bereich und auch die ÖVP würde nur ihren Machtbereich verwalten statt sich mit den Problemen der Bauern wirklich zu beschäftigen und zum Besseren zu verändern. "Wir brauchen eine geeinte, reformbereite Agrarpolitik in Österreich, um im europäischen Wettbewerb bestehen zu können", stellte Scheuch fest und forderte die politischen Mitbewerber zur Mitarbeit auf.

Dazu wäre es dem BZÖ-Bündnissprecher zufolge notwendig, Geld und Verantwortung wieder selbst in die Hand zu nehmen, um den Besonderheiten der österreichischen Landwirtschaft entsprechen zu können, statt den Technokraten in Brüssel sinnlos Geld in den Rachen zu werfen. "Die beschwerlichen landschaftlichen und geographischen Umstände unserer österreichischen Bauern - man denke nur zum Beispiel an die Bergbauern - sind überhaupt nicht mit den Agrarfabriken in Polen oder Frankreich zu vergleichen und müssen daher ganz besonders beachtet werden! Eine Renationalisierung der Agrarförderungen ist deshalb eine echte Alternative zum Förderungsmoloch der EU", so Scheuch abschließend.

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