Schenner begrüßt Entscheidung für europaweite Koordination der Ferienordnungen

"Lobbyingaktivitäten der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in Brüssel zeigen Früchte"

Wien (PWK463) - "Die EU hat sich diese Woche für eine europaweite Ferienkoordination ausgesprochen und beginnt damit endlich mit einer ihrer wichtigsten Hausaufgaben im Bereich ‚zukünftige Tourismusentwicklung’," zeigt sich Johann Schenner, Obmann der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft, erfreut über die Entscheidung des Ausschusses für Verkehr und Fremdenverkehr des Europäischen Parlaments. Denn die Koordinierung der Reiseströme und Ferientermine sei nicht nur aus touristischer Sicht, sondern auch aus verkehrspolitischer und ökologischer Perspektive zu forcieren.

Der Antrag, der auf Initiative der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft im Ausschuss eingebracht wurde, und in dem die Europäische Kommission aufgefordert wird, "sich für eine Koordinierung der nationalen Ferienordnungen einzusetzen, damit eine gleichmäßigere Auslastung der Zufahrtsrouten und der touristischen Infrastruktur sowie ein effizienterer und nachhaltigerer Einsatz der Humanressourcen aufgrund der Verringerung der saisonalen Beschäftigungsschwankungen erreicht werden kann", wurde bei der Abstimmung mehrheitlich angenommen.

"Neben einer Entlastung der Verkehrsrouten in den Tourismusgebieten Österreichs während der Hochsaison würde eine international koordinierte Entzerrung des Quellländer- und Zielländer-Reiseverkehrs auch eine gleichmäßigere Auslastung der Hotelbetriebe und einen effizienteren Einsatz der Human- und Kapitalressourcen bewirken", zeigt sich Schenner überzeugt. Dadurch könne eine höhere Qualität der Tourismusdienstleistungen sichergestellt werden, was unweigerlich zu einer höheren Zufriedenheit unserer Gäste führen würde. Weitere positive Auswirkungen sieht der Obmann in einer Entlastung und gleichmäßigeren Kapazitätsauslastung der touristischen Infrastruktur, wie z.B. Liftanlagen, öffentliche Verkehrsmittel oder Freizeiteinrichtungen, einer geringeren Unfallhäufigkeit auf den Straßen sowie nicht zuletzt in einer Entspannung des in den Saisonspitzen schon sehr angespannten Arbeitsmarktes.

Durch die Einführung eines Koordinationsmechanismus auf europäischer Ebene wird nicht in die Kompetenzen der Nationalstaaten eingegriffen. Das Subsidiaritätsprinzip bleibt daher gewahrt. "Die Tür auf europäischer Ebene haben wir - die Bundessparte Tourismus -geöffnet, jetzt geht es darum, dass sich auch die Bundesländer in Österreich auf eine vernünftige Aufteilung der Ferienzeiten einigen", so Schenner abschließend. (EBK)

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