Bures zu Mai-Inflation: Wohnen wieder massiv teurer - weiteres Indiz, dass Regierung Mittelstand in die Armutsfalle führt

Wien (SK) "Die neuen Inflationszahlen sind ein weiteres deutliches Indiz, dass diese Regierung den Mittelstand mehr und mehr in die Armutsfalle führt", so SPÖ- Bundesgeschäftsführerin Doris Bures am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Denn mit dem massiven Ansteigen der Haushaltsausgaben für Wohnungsmieten (+5 Prozent) und bei der Haushaltsenergie (+6,7 Prozent) werde das Grundbedürfnis Wohnen teurer. ****

"Immer mehr Arbeitslose, immer weniger Geld für Pensionistinnen und Pensionisten, Einführung von Studiengebühren und Selbstbehalten im Gesundheitsbereich - diese Regierung betreibt eine massive Belastungspolitik und verteuert gleichzeitig das Lebensnotwendige." Bures verwies auf die höchste Arbeitslosigkeit der Zweiten Republik, und darauf, dass die Lage am Arbeitsmarkt immer dramatischer wird. Der Anstieg der Arbeitslosenzahlen hat sich weiter beschleunigt; gegenüber dem Mai des Vorjahrs stieg die Arbeitslosigkeit um 6,5 Prozent auf 275.000 Jobsuchende.

"Während es in Österreich dank der fiskalischen Maßnahmen der Regierung immer mehr Millionäre gibt, rutschen immer mehr Mittlestandsfamilien finanziell und sozial ab", erklärte Bures. Jeder Dritte in Österreich ist armutsgefährdet. "Diese Situation ist hausgemacht. Steuererleichterungen, die nur Millionären, Konzernen und Großunternehmern zugute kommen, müssen vom Mittelstand getragen werden. Auf der anderen Seite wird der Mittelstand durch Untätigkeit der Regierung gegen die Arbeitslosigkeit, Belastungsmaßnahmen und eine verfehlte Wohnpolitik, die nur Immobilieninvestoren nützt, von Österreich für immer mehr Menschen Richtung 'Österarm' geführt", sagte Bures.

Bures bekräftigte die Vorschläge, die die SPÖ in ihrem "Österreich-Vertrag für Arbeit und Wachstum" gemacht hat; unter anderem sind das eine rasche Ausweitung der Investitionen in die Infrastruktur, eine Ausbildungsoffensive und eine Steuerreform, um den Mittelstand als Träger der Kaufkraft zu stärken und investierende Unternehmen gezielt zu fördern. (Schluss) up

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