Begehbare Großinstallation am Wallensteinplatz

Wien (OTS) - Am Wallensteinplatz erwartet die Passanten und
Besucher in den nächsten sechs Wochen die in allen Etagen begehbare, aus Gerüstelementen und Modulen bestehende Installation "add on. 20 höhenmeter", die als Skulptur, als Thematisierung der Begriffe "drinnen und draußen" mit der Ausstülpung privater Lebensbereiche, als "utopische Wunschmaschine" definiert werden kann. Kulturstadtrat Dr. Andreas Mailath-Pokorny, und Bezirksvorsteher Karl Lacina präsentierten die "Riesenachse zur Stärkung des Möglichkeitssinns im Stadtraum", die auch kulturell bespielt wird, am Donnerstag in einem Pressegespräch gemeinsam mit Projektkurator Roland Schöny , Michael Rieper vom Projektteam und dem Veranstaltungskurator Vitus H. Weh. Mailath-Pokorny verwies auf die Initiativen der Stadt für die "Kunst im öffentlichen Raum". Ein für diesen Bereich eingerichteter Fonds hat nun nach der Graffitimauer am Schwendermarkt auch dieses spektakuläre Objekt ermöglicht, die Stadt soll weiter von einem Netz qualitätsvoller Projekte im öffentliche Raum überzogen werden. Bezirksvorsteher Karl Lacina stellte fest, dass damit der bereits durch den Umbau attraktiv gewordene Wallensteinplatz einen weiteren Impuls, auch zur Entwicklung der jungen Szene im Umkreis erfahre.****

"Privates öffentlich zu machen" war eines der Hauptintentionen der Projektanten der in den Himmel ragenden Skulptur , die mit vielen Funktionen und Teilelementen versehen wurde. So ragt in der Höhe des ersten Stocks ein Wohnwagen als tatsächliche "Hausmeisterwohnung" in den Raum, Ruhezonen, auch absolut privater Art, sind ebenso zu finden wie ein "Musikzimmer" als Rednerkanzel und DJ-Pult, ein mit Pflanzen geschmücktes "Treibhaus" mit einem Phonomaten zur mehrsprachigen Infomation, eine "Wuzzelebene" für Tischfußballer, ein Rekrationsbereich mit Whirlpool, ein Sozialraum und eine Sonnenterasse, Räume für "Artists in residence", alles neben- und übereinander gestülpt , durch Gerüstelemente verbunden und gehalten, bis in die Dachzonen der umgebenden Häuser aufragend. Zu begehen ist die Wunderwelt in den nächsten sechs Wochen, bis 31. Juli, täglich von 10 bis 24 Uhr bei freiem Eintritt, Abendprogramm mit Musik, Vorträgen, Modeperformances etc. gibt es täglich von 19 bis 22 Uhr, auch unter Beteiligung von angedockten Netzwerken wie "Fluc" oder "quartier 21".

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(Schluss) gab

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