Dolinschek bei Transfer-Konferenz: Eingliederung von Menschen mit Behinderung ins Arbeitsleben steigert Selbstbewusstsein

Graz (BMSG/STS) - Sozialstaatssekretär Sigisbert Dolinschek unterstrich heute bei einer gemeinsamen Pressekonferenz und anschließenden Eröffnung der Transfer-Konferenz mit dem Leiter der AMS-Stelle Steiermark, Karl-Heinz Snobe und der Leiterin des Bundessozialamts, Landesstelle Steiermark, Margareta Steiner die Bedeutung der Eingliederung von Menschen mit Behinderung ins Berufsleben. "Das Bewusstsein, durch eigene Arbeit seinen Beitrag zum gesamtgesellschaftlichen Nutzen leisten zu können, ist eine ungeheure Motivation für Menschen mit Behinderung. Aus Eigenem heraus und auch durch die Möglichkeit der vollen Einbindung in die sozialversicherungsrechtlichen Gesetze wird vor allem das Selbstbewusstsein dieser Personengruppe deutlich gefördert und unterstützt". ****

"Aus diesen Überlegungen heraus ist es ein besonderes Anliegen der Bundesregierung, Menschen mit Behinderung verstärkt in den Arbeitsmarkt zu integrieren, bzw. im Beschäftigungsprozess zu erhalten". Als weitere wichtige Initiative erwähnte Dolinschek erneut die Behindertenmilliarde, die Menschen mit Behinderung einen Eintritt in reguläre Beschäftigungsverhältnisse bzw. einen möglichst langen Verbleib im Arbeitsmarkt ermöglicht. Die Weiterführung der Behindertenmilliarde 2005 bedeutet die Sicherung von etwa 9.000 Beschäftigungsverhältnissen und die Schaffung von mehr als 4.700 neuen Arbeitsplätzen. "Aus der Behindertenmilliarde wird außerdem das sogenannte "Clearing" finanziert - eine Vorgangsweise, die es ermöglichen soll, den Übergang zwischen Schule und Berufsfindung für Menschen mit besonderen Bedürfnissen zu erleichtern. Die für die Begleitung des Jugendlichen unabdingbar notwendige Berufsausbildungsassistenz wird ebenfalls aus den Mitteln der Behindertenmilliarde finanziert", so der Staatssekretär weiter.

Neben der Behindertenmilliarde gebe es aber auch noch andere Initiativen der Bundesregierung, wie das Bundes-Behindertengleichstellungsgesetz, das auch ganz wesentliche Aspekte in Richtung Gleichstellung bei der Eingliederung in den Arbeitsmarkt beinhalte. "Ich bin zuversichtlich, dass diese Gesetzesmaterie so zeitgerecht im Nationalrat beschlossen werden kann, dass sie mit dem 1. Jänner 2006 in Kraft treten wird können", schloss Dolinschek. (Schluß) bxf

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