BZÖ-Schmalenberg - Suchtprävention: Projekte kommen 10 Jahre zu spät!

Kritik an intransparenter Finanzgebarung im Drogenbereich

Wien (OTS) - Die geschäftsführende Wiener BZÖ-Klubobfrau Mag. Heidrun Schmalenberg zeigte sich heute erfreut, dass nach langen Appellen die Wiener SPÖ endlich auf Prävention im Drogenbereich setzen will. "Die Ankündigungspolitik der Wiener SPÖ-Stadtregierung lässt jedoch befürchten, dass es bei dieser Ankündigung bleiben wird".

Schmalenberg betonte, dass man mit diesen Projekten schon vor über 10 Jahren hätte beginnen müssen. Leider gebe es in den Kindergärten noch immer kein flächendeckendes Präventionsprogramm. "Wir wollen eine Evaluation der verschiedenen Präventionsprogramme, um effizient am Ziel Sucht erst gar nicht entstehen zu lassen arbeiten zu können".

Kritik übte Schmalenberg an der intransparenten Finanzgebarung im Drogenbereich. "Der Fonds Soziales Wien bezahlt viel Geld für diese Institutionen. Informationen über die Zahl an betreuten Personen, die Art der Behandlungsmethoden bzw. Erfolg oder Misserfolg sind für die Gemeinderäte nicht einsehbar".

"Als Mitglied des Beirates des FSW und als Gemeinderätin möchte ich einen effizienten Einsatz der Mittel und größtmögliche Transparenz. Beides ist im Fall der Gemeinde Wien nicht gegeben", so Schmalenberg abschließend. (Schluss) lb

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