VP-Juraczka: Rot-Grün in Hernals beschließt Radler-Todesfalle und Stauprogramm

30er Zone von Gürtel bis Hormayrgasse ist Schikane gegen Autofahrer / Radweg gegen die Einbahn in Kalvarienbergstraße als Todesfalle für Schulkinder

Wien (OTS) - Mit einem Beschluss im Verkehrsausschuss macht Rot-Grün in Hernals das Leben für die Bezirksbewohner um vieles unangenehmer und gefährlicher. Eine großflächige Tempo 30 Zone vom Gürtel bis zur Hormayrgasse soll in Zukunft dafür sorgen, dass der Verkehr im dicht verbauten Gebiet nicht zügig fließt, sondern sich quälend langsam durch die Straßen und Gassen wälzt.
"Eine reine Schikane für die Hernalser Autobesitzer", sagt der Hernalser VP-Obmann Mag. Manfred Juraczka. Außerdem sieht Juraczka darin eine zusätzliche Umweltbelastung. "Dass Autos, die mit Tempo 30 unterwegs sind, einen oftmals höheren Schadstoffausstoß haben und auch dementsprechend länger Lärm erzeugen, versteht jedes Volksschulkind. Die Hernalser SPÖ und die Hernalser Grünen verstehen das nicht", so der Chef der ÖVP Hernals.
Und weiter: "Vor allem von den Hernalser Grünen hätte ich mir mehr Umweltbewusstsein erwartet. Man muss schon ein völlig realitätsferner Träumer sein, wenn man glaubt, dass es der Umwelt und den Anrainern nutzt indem man Autofahrten im dicht verbauten Gebiet künstlich verlängert."

Hernalser Grüne als Abnick-Verein für rote Planungsdebakel

Manfred Juraczka: "Leider entzaubern sich die Hernalser Grünen allerdings seit einiger Zeit als reiner Abnick-Verein für rote Planungsdebakel. Und schaffen damit eine Mehrheit gegen vernünftige und einwohnerfreundliche Politik im Hernalser Bezirksparlament. Der 700.000,- Euro teure Umbau des Dornerplatzes stellt dies eindrucksvoll unter Beweis. Und nun folgt mit flächendeckendem Tempo 30 der nächste kontraproduktive Unsinn von Rot-Grün im 17. Bezirk. Offenbar ist es tatsächlich so, dass Wiener Autobesitzer für die Grünen lediglich ein unerwünschtes Feindbild und für die SPÖ nur eine finanzielle Melkkuh darstellen."
Die ÖVP Hernals stellt sich klipp und klar gegen diese Tendenzen. Eine Maßnahme, die nur darauf hinausläuft den Verkehr zu behindern und die Autobesitzer zu schikanieren, wird es mit uns nicht geben. Die Hernalser ÖVP Bezirksräte im Verkehrsausschuss haben sich deshalb klar gegen diesen Rot-Grünen Beschluss gestellt und dagegen gestimmt.

Todesfalle für Hernalser Schüler

Der zweite Beschluss der rotgrünen Verkehrsverhinderer ist nicht nur unsinnig, sondern darüber hinaus höchst gefährlich. In der Kalvarienberggasse soll Radfahren gegen die Einbahn ermöglicht werden. Zwei Mal wurde dieser Beschluss - auch von der Bezirks-SPÖ -bereits abgelehnt, da die Kalvarienberggasse dafür einfach zu schmal ist und der Seitenabstand der Autos zu den Radfahrern viel zu gering ist. Darüber hinaus ist der Verkehr aus den Seitengassen, die in die Kalvarienberggasse einmündet, eine Todesfalle für alle Radler, die hier gegen die Einbahn fahren.
"Gerade im Gebiet um die Kalvarienberggasse befinden sich mehrere Schulen. Hier den wahrscheinlich gefährlichsten Radweg Wiens zu errichten, halten wir für schlicht unverantwortlich", stellt der Hernalser VP-Parteiobmann Manfred Juraczka die Position der ÖVP Hernals klar. "Wir sind für die Errichtung von Radwegen. Allerdings sollten Radwege Radfahren einfacher und sicherer machen. Ein Radweg gegen die Einbahn, auf einer dafür viel zu schmalen Straße, mit einmündenden Seitengassen, ist allerdings das Gegenteil davon: Eine potentiell tödliche Bedrohung für alle Benutzer, besonders für die Hernalser Schülerinnen und Schüler. Wir werden die rotgrünen Abenteurer, inklusive der SPÖ Bezirksvorsteherin, bei Unfällen auf diesem Radweg öffentlich in die politische Verantwortung nehmen", so Manfred Juraczka abschließend.

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