Kranzl zu Schulpaket: Gemeinsamer Weg wäre der bessere!

Eltern und Kinder sind die Leidtragenden

St. Pölten, (SPI) - "Als verantwortliche Landesrätin für das Pflichtschulwesen stimmt es mich traurig, dass gerade bei einem so wichtigen Thema, wie Strukturänderungen im Pflichtschulwesen in NÖ, die ÖVP den Weg des gemeinsamen Vorgehens verlässt und im Alleingang etwas durchpeitschen will, was Eltern und LehrerInnen gleichermaßen kritisieren und nur zu einer Änderung der Organisationsstruktur führt, aber zu keiner bildungspolitischen Qualitätsverbesserung", so Landesrätin Christa Kranzl in einer Reaktion auf die aktuelle Diskussion in Niederösterreich.****

"Mit dem ÖVP-Papier kommt es nur zu neuen Verwaltungsabläufen, Es gibt keinen fundamentalen Schritt vorwärts, sondern viele Kinder werden mit Verschlechterungen konfrontiert werden. Mehr Kinder pro Klasse bedeutet automatisch eine Verschlechterung der Unterrichtsqualität. Weniger Lehrer an den Schulen bedeutet weniger Förderunterricht, weniger Freigegenstände oder Zusatzangebote. Volksschüler zu Pendler zu machen ist ebenso wenig ein Fortschritt. Schüler und Eltern werden gleichermaßen erfahren müssen, dass sie die Leidtragenden dieses Konzeptes sind", so Kranzl weiter.

"Ich hätte mir jedenfalls gewünscht, dass wirklich alle Betroffenen in die Gespräche eingebunden worden wären. Ein Durchziehen eines nur von der ÖVP gewünschten Papiers in wenigen Tagen ist nicht jene politische Qualität, die Niederösterreichs Schul- und Bildungspolitik dient. Das ist ein ‚Worst-Case-Szenario'", so Kranzl.
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