VP-Neuhuber: SPÖ Märchen rund um das EKZ beim Wiener Praterstadion

Privilegierte Wiener Immobilienwirtschaft erhält von SPÖ Wiener Grund und Boden zu Spottpreisen

Wien (VP-Klub) - "Leider hat ein SPÖ-Gemeinderat aus der Leopoldstadt gestern dem Mosaik der SP-Systematik von Unsachlichkeit und Verdrehung der Tatsachen rund um das EKZ beim Praterstadion ein weiteres Steinchen hinzugefügt", so ÖVP Wien Planungssprecher LAbg. Alexander Neuhuber in Reaktion auf eine SP-Propagandameldung.

"Obwohl im Gemeinderatsausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr von uns klar gemacht wurde, dass ein Nahversorgungscenter für die Bewohner dieses Teiles der Leopoldstadt durchaus Sinn mache und begrüßenswert wäre, verdreht die SPÖ wider besseren Wissens nun schon wieder die sachlichen Argumente und erzählt Märchen", führt er weiter aus.

"Kritisiert wurde von uns", so Neuhuber entrüstet, "dass die ursprüngliche Transaktion, die der Errichtung des EKZ und weiterer Gebäude in diesem Stadtteil zugrunde liegt, intransparent und unter Ausschluss jeglichen Wettbewerbes abgewickelt wurde. Die SPÖ hat viele Millionen an möglichen Mehreinnahmen verschleudert. Aufgrund eines für die Gemeinde extrem ungünstigen Vertragswerkes werden Gelder aus den Grundstückstransaktionen erst in vielen Jahren, und selbst dann erst in viel zu geringem Ausmaß fließen", erläutert der VP Gemeinderat und Immobilienexperte.

SPÖ plant weiteres Mega-Shopping Center

Dies wird von der ÖVP Wien ebenso kritisiert wie die Tatsache, dass im ursprünglichen Leitbild für diesen Standort ein viel kleineres, nämlich echtes Nahversorgungszentrum geplant war. Nun wird mit 23.000 m2 Verkaufsfläche ein Einkaufskoloss geschaffen, der zwar auch den Leopoldstädterinnen und -städtern dienen wird, aber aufgrund seiner Überdimensionierung in erster Linie Kaufkraftabflüsse aus anderen Bezirken und ein erhöhtes Verkehrsaufkommen bewirkt. Mit der heute veröffentlichten Ankündigung von Bürgermeisters Häupl, bei der geplanten Mehrzweckhalle in Rothneusiedl auch eine Shopping-Mall errichten zu wollen, droht diese Linie der SP-Stadtregierung jetzt weiter fortgesetzt zu werden.

"Wie ich schon im Ausschuss erwähnte, wäre dem besagten SPÖ-Kollegen die ’Verdienstmedaille der privilegierten Wiener Immobilienwirtschaft’ zu verleihen. Er hat mit seiner Zustimmung wie der der gesamten SPÖ-Rathausfraktion zu einem undurchsichtigen Projekt einigen wenigen, denen man aus welchen Gründen auch immer zu Spottpreisen Wiener Grund und Boden zukommen lassen will, geholfen, aber ganz sicher nicht der Mehrheit der Wienerinnen und Wienern einen Dienst erwiesen", so Neuhuber.

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