HAKL: NEUE WEGEKOSTENRICHTLINIE BRINGT UNS GROSSEN SCHRITT WEITER

Wien (ÖVP-PK) - Dankbar ist ÖVP-Abgeordnete Mag. Karin Hakl, dass es gelungen ist, mit der neuen Wegekostenrichtlinie "einen erheblichen Fortschritt zu erzielen und damit einen großen Schritt weiter zu kommen", zumal die alte Wegekostenrichtlinie ja eine schwierige Ausgangslage geboten habe. Das erklärte Hakl heute, Dienstag, im Rahmen der Sitzung des EU-Unterausschusses im Parlament.

Wichtig erscheint es Hakl, die Unterschiede zwischen dem Bundesland Tirol und der Schweiz zu berücksichtigen. "Die Nord-Süd-Brenner-Achse ist eine vergleichsweise kurze Strecke, gemessen an der Nord-Süd-Route durch die Schweiz. Daher wäre die Bemautung einer längere Strecke" - Hakl nannte den Korridor von München nach Verona - "sicherlich besser."

Die Finanzierung eines Probestollens zu bis zu 50 Prozent durch die EU sei durchaus nichts Außergewöhnliches, ging Hakl auf entsprechende Kritik näher ein. "Ein Probestollen dient vor allem dazu, geologische Risken von Vornherein auszuschließen. Geologische Aufschlüsse dieser Art ersparen spätere Kosten." Es sei daher gut und richtig, dass die EU hier 50 Prozent mitfinanziert. "Wichtig ist jetzt, dass mit dem Bau des Probestollens so bald wie möglich begonnen wird", sprach sich Hakl für den sogenannten "Quickstart" aus.

"Ich hoffe, dass die Verhandlungen in Brüssel weiter so gut verlaufen wie in der Vergangenheit. Ich bin überzeugt davon, dass die Regelung zu einer Verlagerung des Verkehrs von der Straße auf die Schiene beitragen wird. Dann brauchen wir allerdings gerade in Tirol in einem annehmbaren Zeitrahmen auch die entsprechende Infrastruktur", schloss Hakl.
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