Tauschitz: Rolle von Pöschl im Seebühnen-Skandal aufklärungsbedürftig

Nochmalige Einvernahme Sapetschnigs im Untersuchungsausschuss notwendig

Klagenfurt (OTS) - Als höchst aufklärungsbedürftig bezeichnete heute ÖVP-Landtagsabgeordneter Stephan Tauschitz die Rolle von Steuerberater Günther Pöschl im Skandal um die Wörthersee-Bühne und die Festspielgesellschaft. Es sei ein überaus ungewöhnliches Vorgehen eines Steuerberaters, eine Schad- und Klagloshaltungserklärung abzugeben für den Fall, dass sein Mandant Steuern zu bezahlen habe. Tauschitz: "Umso bedauerlicher ist es, dass sich Pöschl heute als einziger der vorgeladenen Steuer- und Wirtschaftsexperten der Aussage entschlagen hat. Es wäre höchst interessant gewesen, zu erfahren, welche Beweggründe Pöschl für diese großzügige Schad- und Klagloshaltung gehabt hat - immerhin geht es hierbei um 375.000 Euro, die Pöschl eventuell für die Festspielgesellschaft aus der eigenen Tasche zahlen muss."

Aufgrund der Aussagen der Zeugin Besser, die nach eigener Aussage vom Geschäftsführer Sapetschnig dazu angehalten wurde, ein nicht realistisches Budget für das Jahr 2005 zu erstellen, ist für Tauschitz die nochmalige Einvernahme Sapetschnigs unbedingt erforderlich. Tauschitz: "Beim bisherigen Stand der Untersuchungen weist immer mehr darauf hin, dass Sapetschnig eine zentrale Figur im Millionenskandal um die Seebühne ist. Inwieweit er selbst ein Opfer der politisch Verantwortlichen - des Eigentümervertreters Pfeifenberger und des damaligen Kulturreferenten Haider - ist, wird noch zu klären sein."

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