Brinek: Angstfreier Umgang beim Thema Studienbeiträge gefragt

Zahl der Studierenden trotz Studienbeiträgen gestiegen, Brinek spricht sich für die Ausweitung der Altersgrenze bei jenen aus, die Stipendien und Preise erhalten

Wien, 14. Juni 2005 (ÖVP-PK) "Der angstfreie Umgang des Grünen-Chefs Van der Bellen beim Thema Studienbeiträge kann nur begrüßt werden. Eine IHS-Studie belegt, dass die Beiträge kein Hemmnis für den Universitäts-Zugang darstellen - auch nicht unter dem Aspekt der sozialen Herkunft", sagte heute, Dienstag, ÖVP-Wissenschaftssprecherin Abg.z.NR Dr. Gertrude Brinek. Studienbeiträge würden keine Hürde zum Hochschulstudium bedeuten und seien sozial gerechtfertigt, "weil sie durch die Stipendien abgefedert sind". ****

Brinek wies in ihren Ausführungen darauf hin, dass die Zahlen an den Universitäten erfreulich seien: "Trotz der Studienbeiträge sind sowohl die Zahl der ordentlich Studierenden von rund 183.000 auf rund 196.000 als auch die Zahl jener, die Stipendien erhalten, von rund 34.200 auf rund 46.200 gestiegen." Die gesteigerten Ausgaben für Stipendien seien ein Beleg dafür, dass die Bundesregierung mehr in die Studierenden investiere.

Die ÖVP-Wissenschaftssprecherin räumte ein, dass sie eine Diskussion über die Altersgrenze der Stipendien-Empfänger für notwendig erachte: "Es gibt immer mehr so genannte atypische Studierende an den Universitäten. Über eine Ausweitung der jeweiligen Altersgrenze für ein Stipendium sollte ernsthaft nachgedacht werden."

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK0002