Klagenfurt wird Standort für Magna-Werk

LH Haider und Magna-Chef Siegfried Wolf gaben Top-Ansiedlung bekannt - 70 Mio. Euro-Investition - 200 Arbeitsplätze

Klagenfurt (LPD) - Landeshauptmann Jörg Haider und CEO Siegfried Wolf von Magna International haben heute, Dienstag, im Beisein von Klagenfurts Vizebürgermeister Mario Canori Klagenfurt als Standort für das neue Magna Werk in Kärnten bekannt gegeben. Er liegt in Klagenfurt Ost, nördlich der HL-AG Trasse und östlich der St. Jakober Straße. Als zweites Magna-Projekt wird das Schloss Reifnitz in ein Managerzentrum umgestaltet. Hier sei man in der Planungsphase, so Wolf. Es soll ein Ort der Begegnung für Manager und Business-Partner aus aller Welt werden.

Mit dem Bau des Magna-Werks in Klagenfurt Ost soll bereits im Frühjahr 2006 begonnen werden, die Fertigstellung soll ein halbes Jahr nach Baubeginn erfolgen. Wie Wolf sagte, würde die Investition 60 bis 70 Millionen Euro ausmachen, im ersten Schritt sollen 150 bis 200 Mitarbeiter beschäftigt werden. Erwartet wird ein Umsatz von 120 bis 180 Mio. Euro. Hergestellt werden Stellmotoren, also kleine Elektromotoren für Steuerungen im Auto wie Klimaklappen, Spiegel usw. Für das 32 Hektar große Grundstück sei der doppelte landwirtschaftliche Preis bezahlt worden.

Landeshauptmann Jörg Haider zeigte sich sehr erfreut, dass Magna Kärnten als Investitionsstandort ausgesucht habe. Damit würden neue Arbeitsplätze geschaffen und Kärnten erfahre als Wirtschaftsstandort eine interessante Weiterentwicklung.

Wolf hob die guten Rahmenbedingungen und raschen Vorentscheidungen in Kärnten hervor. Es sei bei der Standortauswahl nach streng objektiven Kriterien vorgegangen worden. Er zeigte sich überzeugt davon, dass sich Magna von Kärnten aus erfolgreich dem internationalen Wettbewerb stellen könne. Erwartet wird, dass möglichst viele Mitarbeiter aus der Region kommen. Wesentlich für die Standortentscheidung seien das qualifizierte Mitarbeiterpotential sowie auch die Anbindung an den Flughafen Klagenfurt gewesen.

Magna baue nahezu jedes Monat eine Fabrik, derzeit unter anderem in Mexiko, weltweit gibt es 270 Magna-Fabriken. Eine Fabrik werde als langfristige Investition angesehen, sagte Wolf. Es gehe nicht um Förderrichtlinien. Magna beschäftigt in Österreich 15.000 Mitarbeiter, das Investitionsvolumen liege bei zwei Milliarden Euro. Österreich sei das Land mit der höchsten Magna-Dichte, umgelegt auf die Einwohnerzahl. Jeder Magna-Arbeitsplatz würde drei weitere direkt oder indirekt mitfinanzieren, sagte Wolf im Hinblick darauf, dass die regionale Wirtschaft stets eingebunden werde. In der Steiermark kaufe Magna im Umkreis von 350 km 50 Prozent des gesamten Umsatzes zu. Magna agiere im Verbund, habe aber eine starke dezentrale Struktur. Der Landeshauptmann überreichte CEO Wolf als Geschenk auch einen Kärntner Rock und sprach eine Jagdeinladung aus. Haider dankte weiters auch Mathias Reichhold für sein Mitwirken an dieser Top-Entscheidung für Kärnten.
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