Krainer: REACH ist umwelt- und gesundheitspolitisches Thema Nummer 1

Aufforderung an Bundesregierung, auf REACH Einfluss zu nehmen

Wien (SK) Anlässlich der heute veröffentlichten Studie von Global 2000 zu Schadstoffen in der Muttermilch fordert SPÖ-Umweltsprecher Kai Jan Krainer eine Stellungnahme der österreichischen Bundesregierung zu der bevorstehenden Reform der europäischen Chemikalienpolitik - kurz REACH (Registrierung, Evaluierung, Autorisierung von Chemikalien).
"Mit REACH hat Österreich eine Riesenchance, giftige Substanzen zu verbieten und die gesundheitlichen Belastungen zu reduzieren", so Krainer am Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Im Herbst wird ein geänderter Vorschlag der Europäischen Kommission erwartet, bis dahin hat jedes Mitgliedsland die Chance, Einfluss zu nehmen. "In Österreich teilen sich wieder einmal das Wirtschaftsministerium und das Umweltministerium die Kompetenzen auf - es ist zu befürchten, dass wirtschaftliche Interessen vor umweltpolitische Interessen gestellt werden", erklärte Krainer.

Gerade die Muttermilch-Studie beweise, wie umfassend und umfangreich REACH ist, daher die Forderung an die Bundesregierung, endlich Stellung zu beziehen. Die SPÖ hat auch bereits an die Minister Pröll und Bartenstein eine parlamentarische Anfrage gestellt, die klären soll, wie die offizielle Position der österreichischen Bundesregierung ist und ob die Daten aus Tierversuchen verpflichtend geteilt werden müssen und welche Abänderungsanträge es von Seiten der beiden Ministerien gibt, teilte der SPÖ-Umweltsprecher abschließend mit. (Schluss) ps

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ
Tel.: (++43-1) 53427-275
http://www.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0011