"Pro Autofahrer"(2): Strache, Madejski für billigeren Führerschein

Ohne Führerschein ist man am Arbeitsmarkt "tot"

Wien (OTS) - Wien, 14.06.05 (fpd) - Die FPÖ-Initiative "Pro Autofahrer" sieht auch vor, künftig Führerscheinkosten mittels eines steuerlichen Freibetrags (Ausbildungskosten) abzusetzen. Zusammen mit einer Senkung der staatlichen Gebühren ergibt das eine Kostenreduktion von bis zu 40 Prozent. In den Berufsschulen soll eine vorbereitende Schulung für den Führerschein in Kooperation mit den Fahrschulen künftig fixer Bestandteil des Lehrplanes sein, fordert Madejski.

Der Führerschein ist heute ein Bestandteil der Allgemeinbildung. Wie jeder junge Mensch ein Recht auf Schulbildung hat, muss er auch das Recht und die Möglichkeit haben, nach der Vollendung des 18. Lebensjahres die Fahrprüfung zu absolvieren. Am Arbeitsmarkt haben Arbeitssuchende wesentlich bessere Chancen auf einen Job, wenn sie zumindest den B-Führerschein vorweisen können.

Beim Thema Radverkehr fordert Madejski die Umkehr des Vorranges bei Kreuzungen mit Radwegen. Dort sollen aus Gründen der Sicherheit für die Radfahrer und der Flüssigkeit des Verkehrs künftig der motorisierte Individualverkehr Vorrang haben. Die jetzige Regelung ist hirnrissig und lebensgefährlich für die Radfahrer.

Weiters spricht sich Madejski für eine Helmpflicht (zumindest bis zum Alter von 14 Jahren) und eine Pflichtversicherung für Fahrradfahrer aus. Das Radfahren auf Busspuren erscheint der FPÖ genauso gefährlich wie die "gemischten" Geh- und Radwege. Beides ist daher abzulehnen, betont Madejski. (Schluss)am

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