Landesklinikum Weinviertel Mistelbach setzt auf Männermedizin

Sobotka: Wichtige Plattform zum Ausbau der Gesundheitsvorsorge

St. Pölten (NLK) - Am Landesklinikum Weinviertel Mistelbach wurde kürzlich ein Institut der "Karl Landsteiner-Gesellschaft" eröffnet. Bei diesem handelt es sich um das erste Institut für Andrologie, das im Rahmen dieser Gesellschaft errichtet wurde. Mit dieser Einrichtung will das Klinikum Weinviertel Mistelbach seine Forschung in der Männermedizin, die schon seit Jahren einen Schwerpunkt des Krankenhauses darstellt, intensivieren.

"Mit dem Karl Landsteiner-Institut schaffen wir am Standort Mistelbach eine wichtige Plattform zum Ausbau der Gesundheitsvorsorge in der Männermedizin. Die Intensivierung der medizinischen Forschung in Niederösterreich nimmt in allen Landeskliniken einen hohen Stellenwert ein", meinte Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka.

Die "Karl Landsteiner-Gesellschaft", die nach dem 1868 in Österreich geborenen Arzt, Forscher, Entdecker der Blutgruppen und späteren Nobelpreisträger benannt ist, wurde im Vorjahr gegründet und ist im Tor zum Landhaus in St. Pölten untergebracht. Die Aufgabe der Gesellschaft ist die wissenschaftliche Forschung in medizinischen Fachbereichen und damit zusammenhängende Forschungsgebiete. Die Gesellschaft fungiert als Dachorganisation für bereits bestehende bzw. für neu zu gründende Institute. In Niederösterreich gibt es bislang acht derartige Institute. Neben Mistelbach befinden sich vier in St. Pölten, je eines ist in Langenzersdorf, Angern an der March und Gars am Kamp. Die Gesellschaft wird durch das Land Niederösterreich, die Donau-Universität Krems, die Ärztekammer für Niederösterreich und Sponsoren unterstützt.

Nähere Informationen: Landesklinikum Weinviertel Mistelbach und Gänserndorf, 2130 Mistelbach, Liechtensteinstraße 67, Karl Unger, Telefon 02572/3341-5750, e-mail k.unger@khmistelbach.at.

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