ARBÖ: Fahrverbotskalender ist Flickwerk mit groben Mängeln

Wien (OTS) - Die Verkehrsreferenten-Tagung hat keine Verbesserung des vorgeschlagenen Fahrverbotskalenders (Lkw-Fahrverbote in der Sommerreisezeit) gebracht.

Dieser Fahrverbotskalender ist nach Meinung des ARBÖ ein Flickwerk mit groben Mängeln. "Massive Erleichterungen für den Schwerverkehr führen zu Erschwernissen im Reiseverkehr", warnt ARBÖ-Generalsekretär Dr. Rudolf Hellar.

Über die bisherigen Erfahrungen mit der Ferienreiseverordnung gibt es eine Studie des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KfV), die vom Verkehrsministerium unter Verschluss gehalten wird. Es wäre höchst an der Zeit gewesen, diese Studie zu veröffentlichen und nicht die bisherige, bewährte Ferienreiseverordnung durch einen zahnlosen Fahrverbotskalender zu ersetzen.

Der Fahrverbotskalender nimmt keine Rücksicht auf die realen Ferientermine: so endete der Fahrverbotskalender vor dem Ferienende in Vorarlberg, Tirol, Salzburg, Oberösterreich, Kärnten und der Steiermark. Ebenso unberücksichtigt bleibt der Ferienschluss in den deutschen Bundesländern Bayern und Baden-Württemberg.

"Zu Gunsten des Wirtschaftsverkehrs wird auf ein bewährtes Instrumentarium der Verkehrsentflechtung verzichtet. Der Urlaubsreiseverkehr wird daher an den Samstagen im Sommer bis 15 Uhr zu riesigen Staus führen, für den Güterverkehr wird es gleichfalls kein Weiterkommen auf den Hauptreiserouten geben", stellt Dr. Rudolf Hellar fest.

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