Schweitzer: "Sport als Vorbildwirkung - Miteinander statt Gegeneinander!"

Wien (OTS) - Im Rahmen eines Modellprojektes von Frauen ohne
Grenzen unter dem Titel "Kicken für die Versöhnung -Selbstsicherheit, Kompetenz und Traumabewältigung durch Sport" begrüßten heute Bundesministerin Liese Prokop, Staatssekretär Mag. Karl Schweitzer und die Organisatorin Dr. Edit Schlaffer den Botschafter der Republik Ruanda, Eugène-Richard Gasana.

Im Oktagon des Innenministeriums wurde jenes Mädchen-Fußball-Projekt vorgestellt, das einen wertvollen Beitrag zur Vergangenheitsbewältigung nach dem Genozid von 1994 leisten soll. Für das gemeinsame Training von Hutu und Tutsi Mädchen konnte mit Unterstützung des österreichischen Sports die Ausrüstung für insgesamt 160 Mädchen zur Verfügung gestellt werden.

"Es ist wichtig, den Sport in den Dienst von Entwicklung und Frieden zu stellen und somit die Ziele der UNO proaktiv voranzutreiben", betonte Schweitzer. "Toleranz und Anerkennung sind Werte, die über den Sport vermittelt werden. Diese können helfen, Vorurteile abzubauen und Gewalt entgegenzuwirken. Sport ist ein zentrales völkerverbindendes Element, dessen Potential viel mehr genützt werden sollte".

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