Trinkwasser - SP-Stürzenbecher: "Austausch von Bleirohren geht zügig voran!"

Panikmache vollkommen fehl am Platz

Wien (SPW-K) - "Die Stadt Wien fördert seit Jahren den Austausch von Bleirohren. Von den insgesamt 100.000 Hauszuleitungen sind bereits 96 Prozent ausgetauscht, die verbleibenden Leitungen werden bis 2007 komplett erneuert. Ein Panikmache der Grünen ist also vollkommen fehl am Platz", reagierte heute der Vorsitzende des Ausschusses für Wohnen, Wohnbau und Stadterneuerung, Gemeinderat Dr. Kurt Stürzenbecher, auf Aussagen der Grünen. "Beim Bürgerdienst der Wiener Wasserwerke kann sich jeder Bürger informieren, ob in der Nähe seiner Wohnung noch Bleirohre vorhanden sind. Darüber hinaus gibt es auch eine umfassende Information der Wiener Wasserwerke im Internet." ****

"Konkret sollen bis 2007 alle Verbindungsleitungen vom öffentlichen Rohrstrang bis zum Wasserzähler, die noch aus Blei bestehen, ausgetauscht sein", so Stürzenbecher. "Die Gesamtkosten dieses Austausch-Programms betragen 20 Millionen Euro."

Im Wohnbereich fördere die Stadt den Austausch von Bleirohren mit jährlich etwa 22 Millionen Euro, so Stürzenbecher. "Reicht ein Hauseigentümer um Förderung für eine Haussanierung ein, dann bekommt er sie nur, wenn vorhandener Bleirohre auch ersetzt werden." Rechtlich sei der Hauseigentümer für gesundheitlich einwandfreies Wasser zuständig. "Sind ausreichend Mittel in der Mietzinsrücklage vorhanden, so hat der Hauseigentümer für den Leitungsaustausch zu sorgen. Gibt es keine finanziellen Mittel in der Mietzinsrücklage, so fördert die Stadt den Austausch auch als Einzelmaßnahme."

Notwendig seien mehr Rechte der Mieter, um den Austausch von Bleirohren besser durchsetzen zu können. "Eine entsprechende Bestimmung müsste im Bundesmietrecht verankert werden", so Stürzenbecher. "Zwangsmaßnahmen, bei denen gegen den Willen der Bewohner die Wände der Wohnung aufgestemmt werden, sind aber nicht sinnvoll."

Informationen zum Thema Blei und Trinkwasser gibt es im Internet unter http://www.wien.gv.at/ma31/blei.htm und bei den Wiener Wasserwerken unter der Nummer 599 59 (mit zuständigem Bezirksreferenten verbinden lassen). (Schluss)

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