Jetzt am Westbalkan investieren, Einstiegskosten noch günstig!

AWO präsentiert "Western Balkans Benchmarking and Sector Competitiveness Study" der Weltbanktochter MIGA

Wien (PWK441) - Die Länder des Westbalkans sind im Ländervergleich mit solchen aus Zentral- und Osteuropa eine durchaus attraktive Alternative für Investitionen im Automobilteil- und Lebensmittelsektor, meint Dermot Coffey, Leiter des Wiener Büros der Weltbanktochter MIGA. Interessant sind bei der Region vor allem geringere Standortkosten, die hohe Qualität der Arbeitskräfte und eine strategisch günstige Lage. "Diese Vorteile gilt es jetzt zu nutzen, jedes Jahr wird der Markteinstieg teurer". Im Automobilsektor ist die Nähe zu den KFZ-Produzenten in Zentraleuropa wichtig. Im Lebensmittelbereich könnten Unternehmen verstärkt die Möglichkeiten bei der Weiterverarbeitung von Obst und Gemüse wie z.B. von Beeren in Serbien und Gewürzen in Albanien nutzen. Österreichische Exporteure könnten mit einer Investition vor Ort ihre bisherigen Erfolge bei der Marktbearbeitung langfristig absichern, rät Coffey.

Für österreichische Unternehmen sind die Länder des Westbalkans bereits jetzt ein boomender Absatzmarkt für österreichische Exporte und wichtige Zielregion für Investoren, meint der Südosteuropaexperte der AUSSENWIRTSCHAFT Österreich (AWO) Franz Rößler. "Die geografische und mentale Nähe, die traditionell wirtschaftlich und politisch guten Beziehungen sowie die überschaubaren Märkte sprechen für ein wirtschaftliches Engagement in Albanien, Bosnien-Herzegowina, Kroatien, Mazedonien sowie Serbien und Montenegro." Die österreichischen Exporte in den Westbalkan nahmen im Jahr 2004 um 16% auf rund 2 Mrd. EUR zu, auch die Importe boomten mit einem Plus von 43% auf 780 Mio. EUR. Österreich ist am Westbalkan mit rund 3,5 Mrd. EUR Investitionssumme der führende ausländische Investor. Am meisten haben die österreichischen Unternehmen mit rund 2,5 Mrd. EUR bisher in Kroatien investiert, es folgen in der österreichischen ‚Investoren-‚Beliebtheitsskala’ Bosnien-Herzegowina, Serbien und Montenegro, Albanien und Mazedonien.

Die am 13. Juni 2005 in Kooperation mit der AUSSENWIRTSCHAFT Österreich (AWO) und der Oesterreichischen Kontrollbank AG präsentierte Studie "Western Balkans Benchmarking and
Sector Competitiveness Study" basiert auf Interviews mit bestehenden Investoren in den Ländern des Westbalkans. Sie vergleicht Kosten, Risken- und sonstige Standortvor- und nachteile der Länder des Westbalkans. Laut Studie sind Löhne, Immobilienpreise und Energiekosten am Westbalkan bis zu 60% billiger als in Tschechien und Ungarns. Die Multilateral Investment Guarantee Agency (MIGA), ein Mitglied der Weltbankgruppe, betreibt aus Wien aus ein Programm zur Förderung von Auslandsinvestitionen in den Ländern der westlichen Balkanregion. Das bei der Österreichischen Kontrollbank AG angesiedelte MIGA-Büros hilft interessierten Investoren bei der Investitionsentscheidung im Westbalkan. (RH)

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