SP-Ekkamp: Namhafte Leistungen Wiens für Berufsausbildung Jugendlicher

Ständige Forderungen der Wiener ÖVP nach immer höheren Geldzuwendungen für Unternehmen keine dauerhafte Lösung für Lehrstellenproblem

Wien (SPW-K) - "Die Ausbildung von Lehrlingen ist grundsätzlich eine Angelegenheit der Wirtschaft, wie ebenso Arbeitsmarktmaßnahmen in die Kompetenz des Bundes fallen. Die Stadt Wien unterstützt jedenfalls Unternehmen im Zuge der Berufsausbildung von jungen Menschen auf mannigfaltige Weise. Allein immer mehr und höhere finanzielle Direkt-Zuwendungen seitens der Stadt für Unternehmen, so wie heute neuerlich vom Klubobmanns der Wiener ÖVP, Tschirf, auf besonders populistische Weise gefordert, können aber nicht der Weisheit letzter Schluss sein. Damit ist letztlich jedenfalls niemanden gedient. Notwendig ist eine nachhaltige Wirtschafts- und Ausbildungspolitik, die die ständige berufliche Höherqualifikation der ArbeiternehmerInnen aber auch der BerufsausbildnerInnen in den Mittelpunkt rückt. Gerade dabei ist die Stadt mit dem von ihr geschaffenen Wiener ArbeitnehmerInnenförderungsfonds in vorbildlicher Weise tätig", stellte Montag der Vorsitzende-Stellvertreter des Finanz- und Wirtschaftsausschusses des Wiener Gemeinderates, Franz Ekkamp, zu Äußerungen bzw. Forderungen des VP-Politikers fest.

Ekkamp wies darauf hin, dass die "Stadt Wien über den Wiener ArbeitnehmerInnenförderungsfonds (waff) allein im heurigen Jahr für Maßnahmen zur Berufsausbildung- bzw. -weiterbildung von Jugendlichen 11 Millionen Euro zur Verfügung stellt. Ein wesentlicher Teil fließt dabei in die JASG-Lehrgänge, deren Teilnehmerplätze auf Drängen der Stadt kürzlich erhöht worden ist. Im Rahmen dieser Lehrgänge können Jugendliche, die keine Lehrstelle gefunden haben, eine Ausbildung beginnen".

Ekkamp: "Die weitere Maßnahmenpalette der Stadt für den Ausbildungs- bzw. Lehrstellenbereich reicht von der Unterstützung der Ausbildung für AusbildnerInnen, über sogenannte Lehrstellenakquisiteure und die Möglichkeit, den Hauptschlussabschluss nachzuholen, bis zum "Netzwerk für Arbeit und Wirtschaft - Interdisk". Zudem gibt es weitere, konkrete Maßnahmen zur Berufsorientierung, Vorbereitung und Qualifizierung von Jugendlichen, die ebenfalls vom waff gefördert bzw. mitfinanziert worden sind bzw. werden", betonte Ekkamp. Als Beispiele dafür nannte er die Projekte "Amandas Matz" - Berufsorientierung für Mädchen und junge Frauen, "Mandita" - Berufsvorbereitung und Qualifizierung vor allem auch für Jugendliche mit Migrationshintergrund sowie "Focus" -Praktica für langzeitarbeitslose Jugendliche. "Wien leistet also nachweislich bereits einen wichtigen Anteil zur Ausbildung von Jugendlichen und zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit", schloss Ekkamp. (Schluss)

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