Europa in schlechter Verfassung?

Veranstaltung aus Anlaß der laufenden Debatte über die Verfassung der Europäischen Union

Wien (OTS) - Veranstaltung:
Podiumsdiskussion am Freitag, 17. Juni 2005 um 17:00 Uhr c.t. Interdisziplinäres Forschungszentrum Sozialwissenschaften, Karl-Mannheim- Seminar-Raum, Schottenfeldgasse 69/1, A-1070 Wien

"Verfassung" hat nicht nur in der deutschen Sprache eine mehrfache Bedeutung. Dies scheint auf dem Hintergrund der gegenwärtig laufenden Debatten durchaus verständlich. Wenn auch die Massenmedien häufig dazu tendieren, dramatische Ereignisse auf Grundlage scheinbar simpler Fragestellungen ins Zentrum ihrer Berichterstattung zu rücken, sind diese oft bedeutend komplexer als dies auf den ersten Blick den Anschein hat.

Drei der sechs Gründungsländer der Europäischen Union haben sich für die Durchführung einer Volksabstimmung über den Vorschlag zu einer europäischen Verfassung entschieden, in zwei davon wurde das Plebiszit durchgeführt und erbrachte eine mehr oder minder klare Ablehnung des vorgeschlagenen Textes.

Dies wirft eine Reihe von Frage auf, die das "Interdisziplinäre Forschungszentrum Sozialwissenschaften in einer Veranstaltungsserie behandeln wird, deren erste am 17.6.2005 stattfinden wird.

Folgende Fragen sollen unter anderem behandelt werden: - Welche "Visionen" benötigt die "Europäische Union" und wie sollen diese z.B. in einer Verfassung festgeschrieben werden? - Braucht die Europäische Union eine Verfassung, und wenn ja, welche? - Entspricht der Verfassungsentwurf den Anforderungen einer europäischen Vision? - Wie soll eine europäische Verfassung legitimiert werden und wann ist eine Verfassung legitimiert? Diese Fragen sollen in einer Podiumsdiskussion behandelt werden, an der unter anderem Bundesminister a.D. Peter Jankowitsch,

Österreichisch-Französisches Zentrum, Joëlle Stoltz, Korrespondentin Le Monde, Prof. Michel Cullin, Diplomatische Akademie, Georg Hoffmann-Ostenhof, Profil, Ronald Pohoryles, Interdisziplinäres Forschungszentrum Sozialwissenschaften und weitere Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Medien teilnehmen.

Rückfragen & Kontakt:

Univ.-Doz. Dr. Ronald J. Pohoryles
IFS-ICCR-CIR, Schottenfeldgasse 69/1, A-1070 Wien;
Tel.: 524-13-93 DW 111;
e-mail: r.pohoryles@iccr-international.org

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