PRÖLL: AGRAR- UND UMWELTFORSCHUNG GEBEN IMPULSE FÜR DIE ZUKUNFT

Strategietagung in St. Pölten über neue Wege der Forschung

Wien (OTS) - "Forschung dient als Instrument der Früherkennung,
der Evaluierung und der vorausschauenden Planung. "Die Agrar-, Lebens- und Umweltwissenschaftliche Forschung steht vor neuen Herausforderungen, wenn sie entsprechende Impulse für die Zukunft geben will. Die Entwicklung eines "vernetzten bundesweiten Forschungskonzeptes" hat auch wesentliche Bedeutung für die Weiterentwicklung des Forschungsstandortes Österreich, erklärte Landwirtschafts- und Umweltminister Josef Pröll anlässlich der von Lebensministerium, Land Niederösterreich, der NÖ Landesakademie -Bereich Umwelt und Energie sowie der Österreichischen Vereinigung für Agrar-, Lebens- und Umweltwissenschaftliche Forschung (ÖVAF) veranstalteten Strategietagung am 13. und 14. Juni in St. Pölten. ****

"Vernetzung spielt insbesonders im Forschungsbereich eine wichtige Rolle. Die Bundesministerien für Bildung, Wissenschaft und Kultur, für Verkehr, Innovation und Technologie und das Lebensministerium haben mit der Forschungsstrategie für nachhaltige Entwicklung FORNE einen wichtigen Schritt dazu gesetzt. Mit dem EU Beitritt Österreichs 1995 hat sich auch die Agrar-, Lebens- und Umweltwissenschaftliche Forschung zunehmend in Kooperationen und transnationale Projekten engagiert. Die Umsetzung des Europäischen Forschungsraumes und die dazu notwendigen Instrumente, wie ERA-Net und Technologieplattformen sind speziell für Österreich von großer Bedeutung", so Pröll.

Neben VertreterInnen aus Politik und Verwaltung sind namhafte WissenschaftlerInnen, VertreterInnen der Wirtschaft und der EU-Kommission sowie einschlägiger Forschungsinstitutionen zu einem breiten Dialog eingeladen. Der Forschungsbeauftragte des Lebensministeriums, Leopold März, spricht über den Stand der Österreichischen Forschungsstrategie, die angewandte Forschung aus der Sicht des Lebensministeriums, Kooperationsprojekte zur nationalen und internationalen Vernetzung, Fragen der Ernährungssicherheit sowie Anforderungen an die Wissenschaft zur Gestaltung einer nachhaltigen Gesellschaft. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, an Workshops teilzunehmen. Die Themen der Workshops sind "Lebensmittelversorgungskette - Konsumentenwünsche", "Landnutzung/Landschaftsentwicklung: Wunsch - Realität - Steuerung", "Rahmenbedingungen der ländlichen Entwicklung", "Umweltmedien -Umweltgefahren - Umweltschutz sowie Rohstoffe der Zukunft", teilte das Lebensministerium abschließend mit.
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