Weninger fordert Bildungsoffensive für NÖ-Schulen

Sinkende Schülerzahlen als Chance für mehr Bildungsqualität

St. Pölten, (SPI) - "Weniger Kinder muss nicht automatisch weniger Lehrer heißen", bringt SPÖ-Klubobmann LAbg. Hannes Weninger neuen Schwung in die aktuelle Schulreformdebatte. "Gleich viele Lehrer bei sinkenden Schülerzahlen bringen mehr Bildung" lautet die SPÖ-Formel. Weninger: "Kleinere Klassen, mehr Förderungen und Zusatzangebote ist die einzig richtige Antwort auf die Ergebnisse der PISA-Studie".****

Die Zielsetzung der derzeitigen Schulreformdiskussion in Niederösterreich ist unumstritten. SPÖ und ÖVP wollen die Kleinschulen erhalten und die vom Bund finanzierten Landeslehrer effizient einsetzen. Im Detail bietet das von einer Expertengruppe vorgelegte Strukturkonzept aber zu wenig Neues außer einer zusätzlichen administrative Ebene zwischen den Bezirken und dem Land in Form einer Bildungsregion mit neuen Managern. "Dass zukünftig nicht Schüler sondern Lehrer pendeln sollen, klingt gut, ist aber nichts Neues. Dazu brauchen wir weder neue Gesetze noch neue Strukturen", kritisiert Weninger Details des Expertenpapiers.

"Volksschulklassen in ganz Niederösterreich mit bis zu 30 SchülerInnen können wohl nicht der Weisheit letzter Schluss sein", befürchtet die SPÖ mehr Verlierer als Gewinner. Um Lehrpersonal für die bedrohten Kleinschulen sicherzustellen gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder man zieht Lehrer von größeren Schulen ab, was die Folge des nun vorliegenden Konzeptes wäre, oder Niederösterreich übernimmt wie auch andere Bundesländer die Gehaltskosten für jene Kleinschulen, die der Bund nicht mehr bezahlt.

"Die SPÖ-NÖ unterstützt alle Reformschritte, die eine Sicherung der Kleinschulen garantieren und mehr Personal für pädagogische Aufgaben, wie Förderunterricht für Minder- und Hochbegabte, eine flächendeckende Sprachoffensive und eine Ausweitung der Kultur- und Sportförderung sowie mehr Unterstützung für Schulprojekte und Schulveranstaltungen gewährleisten", fordert Weninger eine Bildungsoffensive. "Für die SPÖ stehen nicht Planposten und Verwaltungsabläufe sondern die Kinder im Mittelpunkt. Die Antwort auf sinkende Schülerzahlen können nicht weniger Lehrer sondern mehr Bildung und Förderung sein", hofft Klubobmann Hannes Weninger auf einen Vier-Parteien-Konsens im NÖ-Landtag.
(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Landtagsklub der SPÖ NÖ
Mag. Andreas Fiala
Tel: 02742/9005 DW 12794
Handy: 0664 20 17 137
andreas.fiala@noel.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN0001