Wiener ÖVP will mehr Geld zur Schaffung von Lehrstellen

Wien (OTS) - Einen höheren Mitteleinsatz zur Schaffung von mehr Lehrstellen in Wien forderte Dienstag der Klubobmann der Wiener ÖVP, LAbg. Dr. Matthias Tschirf in einer Pressekonferenz, die er gemeinsam mit dem Vorsitzenden der FCG-Wien, Alfred Gajdosik -Lehrlingsausbilder des Hotels Marriott - abhielt. Beide ÖVP-Politiker kritisierten, dass es in Wien zuwenig Lehrstellen gebe und forderten ein Sofortprogramm auf Wiener Ebene. Tschirf plädierte für eine vermehrte Förderung von Ausbildungsbetrieben, das Geld dafür sollte von den Ausgaben der Stadt für PR-Maßnahmen - laut Tschirf mindestens 100 Millionen Euro - genommen werden. Gajdosik verwies auf Maßnahmen des Bundes zur Lehrlingsförderung, nun sei aber auch die Wirtschaft gefordert. Er erwähnte dabei auch ein Vorarlberger Modell, das u.a. einen Ausbildungsfonds vorsieht, in den 2,4 Promille der Bruttolohn-und Gehaltssumme eingezahlt werden und damit Unternehmen, die Lehrlinge ausbilden, gefördert werden. Ausdrücklich betonten Tschirf und Gajdosik, dass das duale Berufsausbildungssystem beibehalten werden müsse. Als "allerletzte Möglichkeit" kann sich Gajdosik sogar ein Lehrlingseinstellungsgesetz vorstellen, das es in Österreich bereits bis 1957 gegeben hat.

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