Barnet UniCredit/HVB: Häupl hat Familiensilber der Stadt Wien verscherbelt!

Wiener SPÖ-Bürgermeister soll nach Mailand aufbrechen und Garantievertrag für alle BA-CA Mitarbeiter in Österreich und Standorte ausverhandeln

Wien (OTS) - Der BZÖ-Wien Klubobmann Günther Barnet forderte heute SPÖ-Bürgermeister Häupl anlässlich des Zusammenschlusses UniCredit/HVB auf, endlich tätig zu werden und sofort nach Mailand aufzubrechen. "Dieser Deal geht zu Lasten der Aktionäre und Mitarbeiter der BA-CA sowie der gesamten Wiener Bevölkerung. Häupl hat im Jahr 2000 um einen Pappenstiel das Familiensilber verscherbelt. Jetzt soll er wenigstens retten was noch zu retten ist".

Barnet sagte, dass das Offert von 70 Euro pro Aktie für BA-CA Kunden eine Provokation und absolut unüblich sei. Der aktuelle Kurs liege bei über 80 Euro. "Damit geht bei der Barabfindung für die Aktionäre ein Vermögen von ca. 400 Millionen Euro verloren. Wir empfehlen den Aktionären, dieses Angebot nicht anzunehmen".

Barnet kritisierte, dass nach der Übernahme der BA-CA durch die HVB im Jahr 2000 die Vereinbarung nicht eingehalten worden sei, dass die AVZ Dividenden von der HVB erhalte. "Damit hätte, wie von Häupl groß angekündigt, der Technologiefonds der Stadt Wien gefüllt werden sollen. Es ist anzunehmen, dass kein Schilling bzw. Euro jemals dorthin geflossen ist. Wir fordern eine sofortige Offenlegung der Finanzgebahrung des Fonds". Hingegen habe die HVB von der Bank Austria insgesamt Dividenden im Wert von 2 Milliarden Euro erhalten, die der Stadt Wien jetzt fehlen.

Der Wiener BZÖ-Klubobmann wies darauf hin, dass die BA-CA ohne die Übernahme durch die HVB heute gut dastehen würde. "Gerhard Randa, der diesen Deal damals eingefädelt hat, wollte offenbar nur in den HVB-Vorstand. Nur durch die Zustimmung der Stadt Wien wurde Randa AVZ-Stiftungsvorstand. Häupl ist dafür verantwortlich, dass Randa die Übernahme der BA-CA durchführen konnte".

Barnet betonte, dass jetzt bis zu 3000 Arbeitsplätze bei der BA-CA in Gefahr seien, 1000 davon in Österreich. Er verlangt von Häupl, den Vertrag der Regionen sicherzustellen und einen Garantievertrag für alle BA-CA Mitarbeiter und Standorte in Österreich auszuverhandeln. Weiters solle Häupl damit drohen, dass die Stadt Wien als größter BA-CA Kunde alle Konten abzieht. "Wenn Häupl es nicht schafft, BA-CA Arbeitsplätze und Standorte zu sichern und für die Aktionäre ein besseres Angebot rauszuholen, dann ist er rücktrittsreif", so Barnet abschließend. (Schluss) lb

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