ÖAMTC-Notarzthubschrauber: Zwei verletzte Wanderer auf der Rax mit Tau geborgen

Schlechtwetter behinderte Rettungsaktionen

Wien (ÖAMTC-Presse) - Zwei schwierige Einsätze absolvierte Sonntagnachmittag der in Graz stationierte ÖAMTC-Notarzthubschrauber Christophorus 12. Schlechte Wetterbedingungen erschwerten die Taubergung von zwei auf der Rax verunglückten Wanderern.

Einer der beiden Geretteten - ein 50-jähriger Mann - hatte bereits die Nacht von Samstag auf Sonntag in rund 1.500 Metern verbracht. Der Mann, der alleine unterwegs war, war am Vortag gestürzt und hatte sich dabei mehrere Prellungen und Schürfwunden zugezogen. Offensichtlich dachte er, er würde den Abstieg trotz Verletzungen und starker Unterkühlung alleine schaffen. "Als am Sonntagnachmittag schließlich Nebel und Regen einsetzten alarmierte er die Bergrettung", schildert ÖAMTC-Pilot Helmut Holler. Holler gelang es, den Verletzten zu orten. Mittels Tau wurde er geborgen und im Tal einem wartenden Rot-Kreuz-Notarztteam übergeben.

Der zweite Einsatz auf der Rax galt einer 63-jährigen Pensionistin, die mit zwei Begleitern in rund 1.700 Metern unterwegs war und sich bei einem Sturz eine Knochenfraktur zugezogen hatte. Wegen des starken Windes war es zunächst nicht möglich mit dem Hubschrauber in unmittelbare Nähe der Verletzten vorzudringen. "Ein Team der Bergrettung wurde abgesetzt, das zu Fuß die Dame erreichte und die Erstversorgung vornahm", erklärt Captain Holler: "Erst nach einer halben Stunde hatte sich das Wetter so weit beruhigt, dass wir sie ebenfalls mit dem Tau bergen konnten." Die Pensionistin wurde ins Krankenhaus nach Bruck an der Mur geflogen.

(Schluss)
ÖAMTC-Informationszentrale / Bei

Rückfragen & Kontakt:

ÖAMTC-Informationszentrale
Tel.: (01) 71199-1795
iz-presse@oeamtc.at
http://www.oeamtc.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NAC0001