Kickl: Inhaltliche Auseinandersetzung mit Haider lohnt sich nicht mehr

ÖVP und ORF als Herzlungenmaschine des BZÖ

"ÖVP und ORF sind die Herzlungenmaschine des BZÖ. Sie halten die lebensnotwendigen Funktionen des Patienten aufrecht, der nicht mehr für sich selber sorgen kann", meinte FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl zum heutigen ORF-Mittagsjournal mit Jörg Haider. ****

Auf Jörg Haider inhaltlich einzugehen, lohne sich in Wahrheit gar nicht mehr, erklärte Kickl. Völlig zu Recht spreche der von Haider heute als "Scharlatan" beschimpfte Fritz Plasser in der heutigen "Presse" von der "völlig konturlosen strategischen Positionierung" des BZÖ. Laut Plasser wisse auch niemand, wofür das BZÖ eigentlich stehe. Nach dem heutigen Mittagsjournal wisse man es umso weniger. Die wirren Rochaden Haiders seien nur mehr langweilig, seine Larmoyanz nur mehr peinlich. Wenn Haider jetzt Schüssel wegen der EU-Beiträge drohe, könne man das wirklich nicht mehr ernst nehmen, ebensowenig wie seine Aussagen zur EU-Verfassung, zur Causa Kampl und zu Hubert Gorbach.

Einmal mehr kritisierte Kickl die Einladungspolitik des ORF. "Vergangenen Donnerstag war Jörg Haider in der ZiB2, heute ist er im Mittagsjournal - ich frage mich nur, wie lange die acht anderen Landeshauptleute Österreichs noch ruhig zusehen werden, daß dem Kärntner Landeshauptmann soviel Sendezeit eingeräumt wird." Dem Objektivitätsgebot entspreche dies sicherlich nicht. Denn die einzige politisch relevante Position, die Haider innehabe, sei diejenige des Landeshauptmanns. Daß er gleichzeitig Obmann einer vom Wähler nicht legitimierten politischen Organisation sei, dürfe für den ORF in Wahrheit keine Rolle spielen.

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