Bures: Enorme Preissteigerung bei Mieten Ergebnis der völlig verfehlten Wohnpolitik der Regierung

Wien (SK) "Die enormen Preissteigerungen bei den Mieten sind das Ergebnis der völlig verfehlten Wohnpolitik der Regierung", erklärte SPÖ-Bautensprecherin Doris Bures zu den aktuellen Daten der Statistik Austria. Laut den Zahlen ist Wohnen in den letzten zehn Jahren um 41,1 Prozent teurer geworden - im Durchschnitt um 3,5 Prozent pro Jahr. Im Vorjahr ist der Kostenaufwand um ganze 10,4 Prozent in die Höhe, "ungewöhnlich stark", wie die Statistik Austria meint. Dabei belief sich der Kostenanstieg bei Hauptmieten auf satte 10,8, bei Eigentumswohnungen auf 7,4 Prozent. ****

Der Grund für die Wohnungsverteuerungen sei eindeutig bei den Maßnahmen der Regierung zu sehen: "Nämlich bei den einschneidenden Eingriffen in das Mietrecht und das Gemeinnützigkeitsrecht sowie bei den sukzessiven Einschränkungen des Anwendungsbereichs des Mietrechtsgesetzes (MRG), wodurch die rechtliche Stellung der Mieter kontinuierlich verschlechtert wird", stellte Bures am Samstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst fest. Die Einführung des Prozesskostenrisikos im Mietrechtsverfahren habe weiters dazu geführt, dass weniger Mieter zu ihrem Recht kommen und teurer wohnen, als das gesetzlich vorgesehen ist. Auch müsse das Richtwertsystem dringend reformiert werden, da es sich aufgrund ausufernder Zuschlagsmöglichkeiten am privaten Immobiliensektor nicht bewährt habe, forderte die SPÖ-Bautensprecherin abschließend. (Schluss) ps

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