Vatertag: Bleckmann kündigt Initiative "Allianz mit Vätern" an

Bewusstseinsbildung zur Stärkung von Männern in ihrer Rolle als Väter

Graz, 2005-06-10 (bpb) - Als Geschenk für alle Väter und solche, die es noch werden wollen, präsentiert die Nationalratsabgeordnete und Sprecherin der Initiative Freiheitliche Frauen (IFF) Steiermark, Dr. Magda Bleckmann, die "Allianz mit den Vätern". "Mit dem Projekt der IFF Steiermark soll die Bewusstseinsbildung der Männer in ihrer Rolle als Väter generell und zur Entscheidung zur Väterkarenz im speziellen gestärkt werden", so Bleckmann. Die österreichweite Väterkonferenz zur Vertiefung dieses Themas findet am 18. Juni 2005 im Hotel Paradies in Graz statt. ****

Für Bleckmann ist das Thema Väterkarenz nicht nur am Vatertag ein wichtiges Anliegen. "Vorrangiges Ziel ist es, dass sich Väter ihrer wichtigen Rolle innerhalb der Familie bewusst werden. Dabei sollen die Unterschiede der Geschlechter durchaus als Anerkennung und Bereicherung gesehen werden", meint Bleckmann.

"Väterkarenz bietet der gesamten Familie Benefits und die Entwicklung des Kindes wird massiv gefördert, wenn weibliche und männliche Bezugspersonen zur Verfügung stehen. Väter können eine intensive Beziehung zu ihrem Kind entwickeln und Frauen haben die Möglichkeit, beruflich engagierter zu sein", streicht die Nationalratsabgeordnete die positiven Aspekte der Väterbeteiligung in der Kindererziehung hervor.

Die Statistiken zeigen, dass sich die Väterbeteiligung in Österreich durch freiheitliche Regierungsbeteiligung und die Einführung des Kinderbetreuungsgeldes zum Positiven verändert hat. Durch die Möglichkeit, bis zu 14.600,- Euro jährlich dazu verdienen zu können und die Verlängerung um ein halbes Jahr auf drei Jahre, wenn sich auch der zweite Elternteil der Kinderbetreuung widmet, wird eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Mütter und Väter erreicht. Die Eltern können auch während einer Karenz den Kontakt zum Betrieb aufrecht erhalten. Mütter und Väter können sich nunmehr eine Zeitlang ganz ihren Kindern widmen, ihre Berufstätigkeit fortsetzen oder auch einschränken.

Durch diese Regelungen ist es gelungen, den Bezieherkreis der Väter seit dem Jahr 1999 von 1,6 Prozent auf mittlerweile 3,23 Prozent oder 5.419 Männer (April 2005) zu verdoppeln. "Der neuerliche Rekordwert bei der Väterkarenz zeigt uns, dass die Richtung stimmt - jetzt gilt es, für die Zukunft weitere Verbesserungen zu erzielen", so Bleckmann abschließend.

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