Strache: Strafvollzug nach Möglichkeit in die Ursprungsländer von Kriminaltouristen verlagern

Wäre eine enorme Entlastung für den heimischen Steuerzahler und hätte generalpräventive Abschreckung für Kriminaltouristen aus ehemaligen Ostblockländern

Wien (OTS) - Es wäre besser, wenn man die unter Justizminister Böhmdorfer in Angriff genommene Bemühung, den Strafvollzug in die Ursprungsländer von Kriminaltouristen zu verlagern, weiter verfolgen würde, anstatt mit österreichischem Steuergeld sündteuren Haftraum hier zu errichten und die heimischen Steuerzahler für die importierte Kriminalität abermals aufkommen zu lassen. Diese Feststellung traf heute FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache angesichts des zweiten Wiener Straflandesgerichtes samt angeschlossener Justizvollzugsanstalt.

In Wien seien bereits an die 60 Prozent Ausländer unter den Häftlingen. Dies zeige einmal mehr, wie stark der Kriminaltourismus wirklich sei. Vor diesem Hintergrund wäre es nur gut, recht und billig, wenn der Staat Österreich endlich intensivierte Verhandlungen mit ehemaligen Ostblockländern führt, um den Strafvollzug von Kriminaltouristen möglichst in deren Heimat zu ermöglichen. Dies würde den heimischen Steuerzahlern lediglich einen Bruchteil desse kosten, wofür jetzt aufzukommen sei, so Strache, der in Zusammenhang mit diesem Miklautsch-Plan von einer "teuren Orangenlösung" für die Österreicher sprach. (Schluß) nnnnn

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