Lange Nacht der Musik wird "jünger"

Wien (OTS) - Verjüngt in ihren Angeboten präsentiert sich die "Lange Nacht der Musik", die am Samstag, 18. Juni an insgesamt 61 Plätzen von 19 Uhr bis ein Uhr morgens, in einigen Lokalen darüber hinaus, zum Eintauchen in einen vielfältigen musikalischen Kosmos einlädt.

Kulturstadtrat Dr. Andreas Mailath-Pokorny und Programmintendant Reinhard Scolik verwiesen bei der Programmpräsentation im Birdland am Donnerstag auf Spielorte wie die Babenberger Passage, die Diskothek Volksgarten oder das Ronacher, in denen die Lange Nacht mit Rock, Pop und Electronic neue Akzente setzt und ihrem Namen bis in die Morgenstunden gerecht wird. Insgesamt wird den Besuchern zum Preis von 12 Euro (ermäßigt zu 10 Euro für Ö1-Club-Mitglieder, Schüler Studenten, Senioren, Behinderte und Präsenzdiener) ein musikalisches Bukett von der Klassik über Kirchenmusik bis zu Volksmusik, Jazz, Tango, und der Schiene für junge Besucher geboten. Tickets sind in den teilnehmenden Veranstaltungsorten und ab Donnerstag, 16. Juni, am Treffpunkt Musik am Heldenplatz erhältlich. Dort ist auch der zentrale Ausgangspunkt für die Shuttlebusse, die in Intervallen von 15 bis 30 Minuten die Veranstaltungsorte anfahren.****

Möglichkeit zum Schnuppern und Flanieren

Mit der "Langen Nacht der Musik", so Kulturstadtrat Mailath-Pokorny wird die Vielfalt und Buntheit des musikalischen Angebotes der Stadt am Saisonende noch einmal komprimiert angeboten und den Menschen die Möglichkeit zum Flanieren zwischen den einzelnen Aufführungsorten und zum Schnuppern, zum Kennenlernen von neuen Orten und neuen musikalischen Erlebnissen, gegeben. Dabei kann man etwa die in einem von Adolf Loos entworfenen Ambiente angesiedelte Musiksammlung der Wiener Stadt- und Landesbibliothek kennenlernen, wo junge Künstler alte Werke, teils sogar Uraufführungen spielen, Texte über Musik gelesen werden und kostbare Originale zu bestaunen sind. Im Konservatorium Wien kann man sich bei einem Cocktail verschiedenster Musikrichtungen von der großartigen Qualität des musikalischen Nachwuchses der Stadt überzeugen, im Arnold Schönberg Center sich der "Verklärten Nacht" Schönbergs mit dem Altenberg Trio hingeben, im Jüdischen Museum gibt es "Hebrew Jazz" mit Desert Wind und "Odessa - New York: Gangsterlieder". Tango-Klängen kann man bis zwei Uhr früh in der Urania frönen, im Wiener Volksliedwerk im Bockkeller den Legenden der Gattung von Kurt Girk bis Trude Mally lauschen und auch selbst mitsingen oder am Spittelberg einen musikalischen Ausflug nach Lateinamerika machen. Klassische Institutionen wie das Karajan-Zentrum machen ebenso mit wie Kaffeehäuser wie das "Prückel" oder das "Diglas", dessen Pianisten für die Lange Nacht von der Leine der Kaffeehaus-Evergreens losgelassen werden. Die Wiener Kirchen wie der Stephansdom oder die Votivkirche locken mit Programmen von alter Musik bis ins Heute.

Zur "Floridita Cuban Dance Bar" wird das Birdland, im Porgy ist erstmals in Wien das Andrei Kitaev Quartet aus Moskau zu Gast, die Summerstage präsentiert den junge Gitarristen Christian Schermer, das Schauspielhaus "Underground", "Rap" und "Electronic". Eine Lange Nacht bis in den Morgen verspricht die ORF/main stage im Ronacher mit Gruppen wie "Naked Lunch", "Houseverstand" und Gäste, darunter Georg Danzer und "Zweitfrau", in der Babenberger Passage ist der kurdisch-stämmige Musiker Karuan mit Klängen zwischen Tradition und Elektronik zu hören und im Volksgarten ist der Abend mit Café del Mar-Romantik und später mit DJ Ronaldo bis in die Morgenstunden zu genießen.

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