Scheucher-Pichler: Hohle Polemik der SPÖ nicht zielführend

Runder Tisch zur Frauenbeschäftigung, Arbeitsmarkt und Gleichstellung Ende Juni

Wien, 7. Juni 2005 (ÖVP-PK) "Sinnerfassendes Lesen" von Anfragebeantwortungen dürfte nicht eine der Stärken von Bundesfrauengeschäftsführerin Stadlbauer sein, sagte heute, Dienstag, ÖVP-Frauensprecherin Abg.z.NR Mag. Elisabeth Scheucher-Pichler. Keinesfalls werde von Frauenministerin Maria Rauch-Kallat das Ansteigen der Frauenarbeitslosigkeit geleugnet. Sie stelle nur fest, dass es unseriös sei, von einem "dramatischen Ansteigen der Frauenarbeitslosigkeit" zu sprechen. ****

Die Arbeitslosenquote der Frauen stieg im Jahr 2004 um einen Zehntelprozentpunkt gegenüber 2003. Gleichzeitig habe die Zahl der unselbstständig beschäftigten Frauen weiter zugenommen. So waren im März 2005 um 24.103 mehr Frauen als beschäftigt registriert als noch ein Jahr zuvor. Selbstverständlich zähle die Förderung der Frauenbeschäftigung und die Bekämpfung der strukturellen Aspekte der Frauenarbeitslosigkeit zu den Schwerpunkten der Arbeit der Frauenministerin. Bei dem von Rauch-Kallat Ende Juni angesetzten Runden Tisch zu Frauenbeschäftigung, Arbeitsmarkt und Gleichstellung werden sowohl die Sozialpartner als auch alle Parteien eingebunden werden. "Hohle Polemik der SPÖ im Vorfeld ist dabei wenig zielführend", so Scheucher-Pichler.

Zur Forderung nach einer bundesweiten Arbeitsstiftung erklärte Scheucher-Pichler, dass Arbeitsstiftungen vor allem auf betrieblicher Ebene und durch sozialpartnerschaftlichen Konsens ins Leben gerufen werden. Eine bundesweite Arbeitsstiftung erscheine daher wenig zielführend. Stadlbauer lasse, abgesehen vom Schlagwort "Arbeitsstiftung", auch jegliches Konzept dahinter vermissen. Scheucher-Pichler erklärte weiter, dass das Bundesministerium für Gesundheit und Frauen neben zahlreichen Frauenservicestellen auch eine Reihe weiterer Beratungsstellen unterstütze, die ebenfalls arbeitsmarktspezifische Beratungen oder Qualifizierungsmaßnahmen durchführen.

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