Neues Sonderwohnbauprogramm für Kärnten

LHStv. Strutz: Vorerst sind 1.000 Wohneinheiten für die nächsten vier Jahre geplant

Wien (OTS) - Der klare Bedarf an neuen Wohneinheiten und die arbeitsmarktpolitische Situation hätten ein neues Sonderwohnbaupro-gramm notwendig gemacht, das heute, Dienstag, in der Regierungssit-zung genehmigt worden sei, berichtete der zuständige Referent LHStv. Martin Strutz. Er strich außerdem den enormen Beschäftigungseffekt des Wohnbaus im Bau- und Baunebengewerbe hervor.

Da ihm die Stärkung des ländlichen Raumes ein besonderes Anlie-gen sei, werde es eine Verbesserung der Wohnbeihilfe und eine Erhö-hung der Eigenheimförderung in von Abwanderung bedrohten Gemein-den geben, so der Landeswohnbaureferent. "Im neuen Sonderwohn-bauprogramm sind vorerst 1.000 Wohneinheiten für die nächsten vier Jahre geplant." Das Besondere an diesem für die Bauwirtschaft und für die Wohnungssuchenden notwendigen Programm sei die neue Form der Finanzierung: "Wir werden die Mieten durch weitgehend rückzahl-bare, wertgesicherte Annuitätenzuschüsse auf das gesetzliche Höchst-maß von 2,33 Euro pro Quadratmeter stützen", meinte Strutz.
Dies bedeute, dass die eingesetzten Landesmittel wertgesichert zu-rückfließen würden und somit keine Belastung des Landesbudgets aus der Objektförderung erfolge. "Zudem sollen durch verstärkte, umfas-sende Sanierungen Wohneinheiten gefördert werden, was gleichzeitig hohe Arbeitskraftintensität bedeutet." Durch dieses Sonderwohnbau-programm sollen jährlich 650 Arbeitsplätze gesichert werden.

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