SPÖ Pfleger-Schloss Schönbrunn: Historische Stadtgestaltung und moderne Verkehrsorganisation sind vereinbar

Stadt Wien will weiterhin gesamten Vorplatz entsprechend dem Gestaltungswettbewerb aus dem Jahr 2001 umgestalten

Wien (SPW-K) - Die Neugestaltung des Vorplatzes von Schloss Schönbrunn ist nur ein erster Schritt. Wie im städtebaulichen Wettbewerb 2001 festgelegt wurde, soll in weiterer Folge die stadteinwärts führende Fahrbahn zur U-Bahntrasse verlegt werden. "Wien bekennt sich damit weiterhin zur Umsetzung der Grundidee des städtebaulichen Wettbewerbs 2001", stellt SPÖ-Gemeinderat, Verkehrsexperte Univ.Prof.Dipl.Ing.Dr. Ernst Pfleger fest.

Die Schönbrunn-Betriebsgesellschaft wollte ursprünglich eine Tiefgarage in der Nähe des Schlosses bauen. Die dafür und für die Fahrbahnverlegung notwendigen Flächen gehören derzeit der Republik Österreich. Verwaltet werden diese von der Schloss-Betriebsgesellschaft. "Ich bin zuversichtlich, dass gemeinsam mit der Schloss-Betriebsgesellschaft eine Lösung gefunden wird", erklärt Gemeinderat Pfleger. Die Stadt Wien sei jedenfalls offen für Gespräche.

Als Verkehrsexperte ist Ernst Pfleger zufrieden mit dem ersten Schritt zur Erneuerung des Schloss-Vorplatzes, der gestern von Verkehrsstadtrat DI Rudolf Schicker vorgestellt wurde: "Was die Verkehrslösung betrifft, so werden alle Verkehrsträger mit der neuen Verkehrslösung, die bis November umgesetzt werden soll, große Vorteile und Sicherheitsverbesserungen haben".

Hauptnutznießer werden die Fußgänger sein, die auf überbreiten Schutzwegen zum Schloss gelangen können.
Große Vorteile werden zukünftig auch die Radfahrer haben, wobei nicht nur das sichere Zufahren zum Schloss selbst, sondern auch die entlang der B1 führenden Hauptradwege zu einer gewaltigen Verbesserung der Erreichbarkeit für Radfahrer beitragen werden.
Zum Dritten wird auch die Erreichbarkeit von Schloss Schönbrunn nicht nur über U-Bahn und Straßenbahnen, sondern auch für Busfahrgäste verbessert sein, da die Autobuslinie 10A in einer eigenen Busspur behinderungsfrei zum Schloss geführt wird.

Selbstverständlich wird zukünftig auch die Leistungsfähigkeit für den Individuellen Verkehr nicht nur erhalten, sondern auch verbessert werden, und den Grundsätzen einer modernen Verkehrsplanung entsprochen.

"Allen Magistratsdienststellen ist für diese mustergültige neue Planung zu danken, zumal dieses Projekt ein Beispiel dafür ist, wie im Vorfeld bei einer Fülle von Nutzungskonflikten, durch fachliches Know How, durch behutsame Abstimmung unter Verwendung moderner fachlicher Richtlinien sowohl der Stadtgestaltung als auch einer modernen Verkehrslösung entsprochen werden kann.", meint Gemeinderat Pfleger. (Schluss)

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