Fuhrmann: Höhere Einstiegsgehälter für Lehrer

Schüler im SGA nicht mehr überstimmen

Wien, 7. Juni 2005 (ÖVP-PK) Die Junge ÖVP begrüßt die Beschlussfassung des Schulpakets I im Ministerrat. "Die Einführung der 5-Tage-Woche und die Ausweitung der Nachmittagsbetreuung garantieren eine bessere Förderung der Schülerinnen und Schüler", sagt heute, Dienstag, Abg.z.NR Silvia Fuhrmann, Bundesobfrau der Jungen ÖVP. Die Weiterentwicklung der Schule müsse im Mittelpunkt stehen und daher solle das Schulpaket I auch rasch im Parlament behandelt werden. ****

Auch die Festschreibung einer verpflichtenden Lehrerfortbildung im Schulunterrichtsgesetz, die Umbenennung des Gegenstandes "Leibesübungen" in das dynamischere "Bewegung und Sport", die Möglichkeit, dass Schulen mit Zusatzbezeichnungen im Namen die eigene CI stärken können und die Qualitätssicherungsmaßnahmen bei der Berufsreifeprüfung sind für Fuhrmann Schritte in die richtige Richtung.

Zusätzlich sollte das Laufbahnmodell für Lehrer modifiziert werden. "Ich bin für eine Neuaufteilung der Lebensverdienstsumme wobei die Einstiegsgehälter angehoben werden, das Gesamteinkommen aber gleich bleiben soll", so Fuhrmann. "Dabei soll die Leistung mehr im Mittelpunkt stehen. Höhere Einstiegsgehälter bei den Lehrern steigern auch die Motivation", betonte Fuhrmann weiter.

Die österreichischen Schulen werden zunehmend autonomer und selbstständiger und die Schulpartner haben dadurch mehr Einfluss auf Entscheidungen. Die Selbstständigkeit und Eigenverantwortung der Schulen inklusive der finanziellen Selbstverwaltung sollte künftig noch weiter ausgebaut werden. "Die Schulen sollen verstärkt bei Lehrerbestellungen mitreden können", fordert Fuhrmann.

Da die SPÖ 2001 eine Neuregelung verhindert hat, können die Verhaltensvereinbarungen im SGA noch immer mit einfacher Mehrheit beschlossen werden. "Die Anliegen der Schüler würden so überhört werden. Nur eine Mehrheit in jeder Kurie garantiert, dass alle Schulpartner mitentscheiden können und niemand überstimmt wird. In der heutigen Zeit ist eine moderne Vereinbarungskultur
erforderlich, indem die Lehrer, Eltern und Schüler in gleichem Maße die Schule mitgestalten können", schloss Fuhrmann.

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