Grünes Licht für das europäische Tibet-Zentrum in Hüttenberg

LH Haider und LHStv. Ambrozy: Investition wäre enormer Impuls für die Region - Geplanter Spatenstich im Mai 2006

Klagenfurt (LPD) - Seitens des Landes Kärnten gibt es grünes Licht für das geplante europäische Tibet-Zentrum in Hüttenberg. Der Dalai Lama habe seine Freude an diesem touristischen Großprojekt eines tibetischen Medizin- und Gesundheitszentrums in Hüttenberg zum Ausdruck gebracht. Das bekräftigten heute, Dienstag, Landeshauptmann Jörg Haider und LHStv. Peter Ambrozy nach der Regierungssitzung und im Rückblick auf ihre Indienreise zum Dalai Lama von voriger Woche. Nachdem der Dalai Lama seine offizielle Unterstützung und auch fachliches Know-how zugesagt habe, sei der Projektauftrag an die Firma Rogner International Hotel Development ergangen, um in Hüttenberg ein tibetisches Gesundheits- und Kulturzentrum für Körper-Geist-Seele zu errichten, das nachhaltige Auswirkungen auf die gesamte Region haben solle. Mit dem Tibet-Zentrum würden 400 neue Arbeitsplätze geschaffen.

Wie Haider sagte, habe auch der Kärntner Bischof Alois Schwarz Interesse angemeldet, mit in das Projekt eingebunden zu werden. Nun würden die Planungs- und Entwicklungsschritte erarbeitet. Zum geplanten Spatenstich am 10. Mai nächsten Jahres werde der Dalai Lama persönlich nach Hüttenberg kommen, so Haider. Wenn dieses Projekt einer Ausbildungsstätte für tibetische Medizin in Hüttenberg gelinge, dann seien damit eine positive Regionalentwicklung und eine wirtschaftliche Verbesserung für das strukturschwache Görtschitztal verbunden, betonte Ambrozy.

Weiters teilte der Landeshauptmann im Pressefoyer mit, dass Richtlinien für Mittelstandsförderung sowie darin enthalten eine Unterstützung für Lebensmittelnahversorger beschlossen worden seien. Bis zum neuen Gewerbefonds bzw. zur Novellierung des Kärntner Wirtschaftsförderungs Fondsgesetzes werde es diese Förderung geben. Dann sei die Mittelstandsförderung ohnehin im neuen Gesetz verankert. Die Richtlinie sieht nicht rückzahlbare Zuschüsse zwischen zehn und 20 Prozent vor.

Im Aufsichtsrat der Energieholding habe es mit Jochen Ziegenfuß und Klaus Bussfeld zwei Nachbesetzungen gegeben, teile Haider ebenfalls mit.
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