Amon: Wesentliche Schulreformen noch vor dem Sommer im Nationalrat

Erhöhung der Wahlmöglichkeiten bei der Tagesbetreuung

Wien, 7. Juni 2005 (ÖVP-PK) Dass die österreichische Bildungspolitik bei Bildungsministerin Elisabeth Gehrer in
guten Händen sei, werde mit dem heute, Dienstag, im
Ministerrat beschlossenen Schulpaket I mehr als deutlich,
sagte ÖVP-Bildungssprecher Abg.z.NR Werner Amon. "Wesentliche Reformbereiche können damit noch vor dem Sommer im Nationalrat verabschiedet werden", so Amon. Während die ÖVP mit Ministerin Gehrer handle, falle der Opposition bis auf wenig
nachvollziehbare Polemiken nichts mehr ein. ****

Das Schulpaket I umfasse etwa die Frage der Anpassung der
Schulen an die moderne Arbeitswelt mit den Bereichen generelle Einführung der 5-Tage-Woche und eines flächendeckenden
Angebotes an Tagesbetreuung. "Dabei ist für uns als ÖVP immer
die Erhöhung der Wahlmöglichkeiten für die Eltern im
Vordergrund gestanden", erläuterte Amon. Die gleichzeitige Ankündigung Gehrers, auch für das kommende Schuljahr weitere
acht Millionen Euro für weitere 10.000 Betreuungsplätze zur Verfügung zu stellen, bringe das Bestreben, hier rasch für
noch mehr Angebot zu sorgen, klar zum Ausdruck.

Wenn darauf dem Bildungssprecher der Grünen, Dieter Brosz, nichts anderes mehr einfalle, als zu kritisieren, dass es
keinen "Rechtsanspruch" auf Tagesbetreuung gebe, baue er reine "Schimären" auf: "Wenn überall dort, wo Bedarf besteht,
Angebote - und zwar nicht erst ab 15 Schülern in einer Schule, sondern schulübergreifend - gemacht werden sollen, wird genau
dem Rechnung getragen, was die Eltern und Kinder brauchen", so
der ÖVP-Bildungssprecher. "Äußerungen wie diese zeigen, dass
es den Grünen wohl bloß noch darum geht, alles, was von Seiten
des Bildungsministeriums kommt, abzuqualifizieren, ohne
bessere Vorschläge zu bringen", sagte Amon.

Neben der Frage der Tagesbetreuung seien heute noch
wesentliche weitere Vorhaben durch den Ministerrat gegangen,
etwa die Festschreibung von verpflichtender Lehrerfortbildung
im Schulunterrichtsgesetz, die automatische Aufnahme von
Schülern mit Gymnasiumsreife in die erste Leistungsstufe der Hauptschulen und die Verbesserung von Qualitätskriterien für
die Berufsreifeprüfung. "Mit diesem Paket wird nun ein erster
Teil der Reformen umgesetzt. Im Herbst wird nahtlos ein 2. Schulpaket anschließen", schloss Amon.

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