Kukacka: Übergangsfrist soll neue Erkenntnisse über die Auswirkungen von Fahren mit Licht am Tag liefern!

Wien (OTS) - Die Verschiebung der 26. Novelle zum Kraftfahrgesetz und damit des Fahrens mit "Licht am Tag" um eine Woche sei notwendig gewesen, weil bisher keine befriedigende Lösung über einen Zeitrahmen für eine entsprechende Übergangsfrist gefunden wurde, erklärte heute, Dienstag, Verkehrsstaatssekretär Mag. Helmut Kukacka. Die ÖVP könne sich eine Einführung des Fahren mit Licht am Tag weiterhin vorstellen, jedoch mit der Einschränkung, dass in einer noch genau zu definierenden Übergangsfrist nicht gestraft werde. Den Autofahrern soll die Möglichkeit zu Gewöhnung an das Fahren mit Licht am Tag geben werden, es gehe aber auch darum, in diesem Zeitraum von Verkehrsexperten neue Erkenntnisse über die tatsächlichen Auswirkungen dieser Maßnahme auf die Verkehrssicherheit zu bekommen. ****

In der Begutachtung habe es mehrheitlich starke Einwände der Experten hinsichtlich einer möglichen schlechteren Sichtbarkeit von einmotorigen Verkehrsteilnehmern, für die bisher schon Licht am Tag gelte, aber auch von Fußgängern gegeben. Dies gelte es weiterhin genauer zu prüfen. Weiters gehe es auch darum, innerhalb der EU einheitliche Regeln durchzusetzen, wie die Einführung einer Ausrüstungsvorschrift des generellen EU-weiten Tagfahrlicht für Fahrzeughersteller. Im Laufe der Woche solle daher bei Gesprächen mit dem Innenministerium geklärt werden, wie lange die Toleranzfrist tatsächlich dauern solle, innerhalb derer es zu keiner Bestrafung kommt, schloss Kukacka.

Rückfragen & Kontakt:

Staatssekretariat im BM für Verkehr,
Innovation und Technologie
Mag. Christian Dolezal
Pressesprecher
Tel. +43 (01) 711 62/8803

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SVT0001