VP-Tschirf: Wiener Rechnungsabschluss 2004 spiegelt den Stillstand wider!

Flucht in Neuwahlen aus SPÖ-Sicht verständlich - Wirtschaftsdaten und Budget zeigen das Desaster!

Wien (VP-Klub) - "Es ist enttäuschend und ernüchternd, vergleicht man Rieders Lobgesang auf die Wiener Finanz- und Wirtschaftspolitik mit der Realität. Der heute vorgestellte Rechnungsabschluss 2004 beweist, dass in Wien nichts mehr weiter geht. Wien präsentiert sich als Österreichs Schlusslicht beim Wirtschaftswachstum und beim Beschäftigtenstand. Was die Gebühren und Tarife betrifft, ist Wien dank der SP-Stadtverwaltung allerdings Spitzenreiter. Gäbe es die Reformen auf Bundesebene nicht, wäre Wiens wirtschaftliche Situation noch weit katastrophaler als sie sich jetzt schon darstellt", so ÖVP Wien Klubobmann LAbg. Matthias Tschirf in einer ersten Stellungnahme zum heute von SP- Stadtrat Rieder präsentierten Rechnungsabschluss für das Jahr 2004.

Investitionen gehen ins Leere: Zahl der Arbeitslosen in Wien steigt kontinuierlich!

Bezeichnend ist die Tatsache, dass es trotz angeblicher Investitionspakete und Sondermillionen keinen wirklichen Aufschwung in Wien gegeben hat. Nach wie vor trägt Wien die rote Laterne in den Bereichen Wirtschaft und Arbeitsmarkt. Tschirf: "Da hilft kein Schönreden der Wiener SPÖ. Tatsache ist, dass Wien 2004 mit nur 0,6 % Wirtschaftswachstum äußerst knapp an einer Rezession vorbeischrammte." Auch bei der Arbeitslosigkeit haben sich die Daten verschlechtert: Hatte Wien 2002 noch 74.894 Arbeitslose zu verzeichnen, waren es 2004 bereits 82.025 - ein trauriger Rekord in der Geschichte Wiens nach dem Zweiten Weltkrieg! Übrigens: Bei Michael Häupls Amtsantritt 1994 waren in Wien 60.129 Arbeitssuchende vorgemerkt.

Zahl der Arbeitsplätze im roten Wien sinkt!

Die Zahl der Arbeitsplätze sinkt seit Jahren: Allein in den letzten fünf Jahren gingen rund 20.000 Arbeitsplätze verloren. 2004 hatte die Bundeshauptstadt mit 753.516 unselbständigen Beschäftigten einen Tiefpunkt zu verzeichnen. "35.000 Arbeitsplätze gingen unter Häupls Amtszeit bereits verloren. Wie es anders geht, zeigen die anderen Bundesländer: Österreichweit steigt die Zahl der Arbeitsplätze stetig, auch die Arbeitslosenquote ist deutlich niedriger! Die Wiener SPÖ ist für dieses Desaster verantwortlich!"

Die Genossen können einfach nicht nachhaltig wirtschaften. Keine Verwaltungsreform, eine halbherzige Pensionsreform, die den Namen nicht verdient, massive Verschwendung von Wiener Steuergeldern - das alles steht für die "Finanzpolitik" der Sozialdemokraten. Offenbar sieht die Wiener SPÖ nun trotz ihrer absoluten Mehrheit den einzigen Ausweg in Neuwahlen. "Wir werden das Versagen aufzeigen und Alternativen anbieten!", so ÖVP Wien Klubobmann Tschirf .

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (++43-1) 4000 / 81 913
Fax: (++43-1) 4000 / 99 819 60
presse@oevp.wien.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPR0001