Öllinger: Schwerarbeiterregelung ist ein Pfusch

Gerechte SchwerarbeiterInnenregelung kann nicht auf ungerechtem Gesetz aufgesetzt werden

Wien (OTS) - "Eine Schwerarbeiterregelung, die für die nächsten 20 Jahre nicht für Frauen gilt und 45 Versicherungsjahre als Mindesterfordernis vorsieht, kann nicht gerecht sein", kritisiert Karl Öllinger stv. Klubobmann und Sozialsprecher der Grünen,. "Viele Menschen, die am Bau oder in anderen schwierigen Arbeitsfeldern über Jahrzehnte Schwerarbeit leisten, können allein aus körperlichen Gründen nicht arbeiten, bis sie sechzig sind", so Öllinger. Und weiter: "Das ist nicht gerecht, wenn diese Menschen, die sich und ihren Körper in der Arbeit kaputt gemacht haben, per Gesetz von der Schwerarbeiterregelung ausgeschlossen sind"

Unglaublich sei auch, so Öllinger, dass Frauen von vorne herein für zwei Jahrzehnte von dieser Regelung ausgeschlossen seien, auch wenn sie täglich etwa in der Pflege hunderte Kilo heben müssen.

"Wenn Dolinschek die Zustimmung zu einer fairen und gerechten Lösung der Schwerarbeiterregelung verlangt, dann darf wohl keiner seiner VerhandlungspartnerInnen dieser Lösung zustimmen" Und zur Tatsache, dass Dolinschek die Schwerarbeiterregelung als Erfolg der Freiheitlichen(!) reklamiert, meint Öllinger, dies werfe zwar die Frage auf, welche der verschiedenen blau-orangen Splittergruppen Dolinschek eigentlich meint, gebe aber auch eine klare Antwort: "Für diesen Pfusch ist der blau-orange Mischmasch hauptverantwortlich."

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