Rübig fordert weltweiten Preis für "Energie-Effizienz"

Oberösterreichs Ideenschmiede "Energy Globe" ist Vorzeigemodell

Straßburg, 7. Juni 2005 (ÖVP-PD) "Österreich ist Weltmarktführer in Sachen Energieeffizienz. Wir haben uns immer darauf konzentriert,

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Energieeffizienz so wirtschaftlich wie möglich zu gestalten, also unter Erreichung der Lissabon-Kriterien. Auch sind die Kosten für Einsparungsmaßnahmen derzeit geringer als die Kosten für neue Energieproduktion. Es macht also auch für Wachstum und Beschäftigung Sinn, sich mit Energieeinsparung zu beschäftigen", sagte heute, Dienstag, der ÖVP-Europaparlamentarier und Industriesprecher der EVP-ED Fraktion, Dr. Paul Rübig, nach der Abstimmung über den Richtlinien-Vorschlag zu Endenergieeffizienz und Energiedienstleistungen im Europäischen Parlament in Straßburg. ****

Rübig setzt sich vor allem für eine ausreichende Anreizschaffung ein. "Ich bin grundsätzlich gegen unnötige Zwangs-Auflagen. Vorleistungen der Mitgliedstaaten müssen berücksichtigt werden. Dann müssen wir mit einem Benchmark-System festlegen, wer genau welche Einsparungen erreichen kann. Das allerwichtigste ist ein Vergleichssystem bewährter Praktiken. Dabei müssen wir uns auch auf dem Weltmarkt umsehen", betonte Rübig in seiner Plenarrede.

Den zuständigen EU-Kommissar für Energiepolitik, Andris Piebalgs, forderte der EVP-ED Industriesprecher auf, einen weltweiten 'Preis für Energieeffizienz' auszuschreiben. "So könnten wir weltweit die besten Energiespar-Modelle kennen lernen und sie dann auch bei uns schnell und effizient umsetzen. Das schafft in Europa neue Arbeitsplätze und mehr Wachstum", betonte Rübig. Das Vorzeigebeispiel für einen solchen Preis komme bereits aus Oberösterreich. Der 'Energy Globe' ist heute der einzige und bedeutendste weltweite Energiepreis, der auf Grund einer Privatinitiative entwickelt wurde. "Diese Prämierung von Projekten, die mit Umwelt-Ressourcen sorgfältig und sparsam umgehen, kann für einen EU-Preis Vorbild sein. Ergänzend ist aber auch die Erstellung einer weltweiten Wirkungsanalyse im Bereich Energie-Effizienz vorstellbar", so Rübig.

"Wichtig ist vor allem, dass wir aus der Vergangenheit lernen. Wir können heute auf viele Jahre europäischer Energiepolitik zurückblicken. Bei einem Vergleich der Mitgliedstaaten können wir aus Fehlern lernen, Verbesserungen anstellen und eine optimale Ausgangslage für eine langfristige effiziente Energie-Strategie schaffen. Ein guter Anreiz könnte zum Beispiel das Vorzeige-Programm 'Intelligente Energie' sein", sagte Rübig abschließend.

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